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WZ-Klasse 22.25 – Bearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren

Was bedeutet Code 22.25.0? Der WZ-Code 22.25.0 klassifiziert Dienstleistungen zur Bearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren. Dabei geht es nicht um die Herstellung von Kunststoffen selbst, sondern um nachgelagerte...

Diese Klasse umfasst die Unterklasse 22.25.0 (gleiche Beschreibung).

Ebene Klasse
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Verwandt 5
Übersicht

Informationen zu WZ-Klasse 22.25

Vollständige Bezeichnung Bearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Abschnitt C - Verarbeitendes Gewerbe
Abteilung 22 - Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren
Gruppe 22.2 - Herstellung von Kunststoffwaren
Klasse 22.25 - Bearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Integrierte Unterklasse 22.25.0
NACE Rev. 2.1 22.25
WZ 2008 Entsprechung 22.21.0, 22.22.0, 22.23.0, 22.29.0
Kundensystematik 220

Compliance Risk Score

5 von 5 Faktoren bestanden

10 / 10
Wie wir diesen Score berechnen ->
Zuordnung

Für welche Berufe gilt dieser WZ-Code?

Dieser WZ-Code wird anhand offizieller Berufs- und Crosswalk-Daten mit passenden Berufsprofilen verknüpft.

Quelle: ESCO-NACE-crosswalk, Stand: 2026-05-05 · offizieller Nachweis

Vorgänger (WZ 2008)

Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .

Offizielle Hinweise

Umsteigeschlüssel

Im Umsteigeschlüssel ist die WZ-2008-Entsprechung als ex-Position gekennzeichnet.

Umsteigeschlüssel

Im Umsteigeschlüssel ist diese WZ-Position selbst als ex-Position gekennzeichnet.

Zugehörige Codes

Einordnung

Was umfasst der WZ-Code 22.25.0?

Was bedeutet Code 22.25.0?

Der WZ-Code 22.25.0 klassifiziert Dienstleistungen zur Bearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren. Dabei geht es nicht um die Herstellung von Kunststoffen selbst, sondern um nachgelagerte Prozesse wie mechanische Bearbeitung, Oberflächenbehandlung oder Veredlung. Typische Anwendungen umfassen Fräsen, Schleifen, Lackieren, Bedrucken, Beschichten oder das Verschweissen von Kunststoffteilen. Der Code ist relevant für Dienstleister, die diese Services anbieten, und hilft bei der statistischen Erfassung und Abgrenzung zu anderen Wirtschaftszweigen. Welche Techniken gehören dazu?

Die Bearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren umfasst diverse Techniken, die je nach Anforderung eingesetzt werden:

  • Mechanische Bearbeitung: Fräsen, Drehen, Bohren oder Schleifen von Kunststoffteilen zur Formgebung oder Passgenauigkeit.

Oberflächenveredlung: Lackieren, Beschichten mit Schutzschichten oder Bedrucken für optische oder funktionale Eigenschaften.

Thermische Verfahren: Verschweissen oder Verkleben von Kunststoffkomponenten für dauerhafte Verbindungen.

Chemische Behandlung: Beizen oder Ätzen zur Vorbereitung oder Modifikation der Oberfläche.

Diese Prozesse erfordern oft spezifisches Know-how, da Kunststoffe empfindlich auf Temperaturen, Chemikalien oder mechanische Belastungen reagieren können.

Abgrenzung zu anderen WZ-Codes

Code 22.25.0 ist klar von der Herstellung von Kunststoffwaren (z.B. Code 22.2x) getrennt. Während 22.2x die Produktion von Kunststoffprodukten wie Rohren, Verpackungen oder Formteilen beschreibt, bezieht sich 22.25.0 ausschliesslich auf Dienstleistungen zur Bearbeitung und Veredlung bereits vorhandener Ware. Diese Unterscheidung ist wichtig für die korrekte Klassifizierung in Statistiken oder bei behördlichen Meldungen. Vermischungen mit Herstellungsprozessen sollten vermieden werden, um Fehlinterpretationen vorzubeugen.

Praktische Anwendungen und Beispiele

Dienstleister mit diesem Code arbeiten oft in Bereichen wie der Automobilindustrie, Medizintechnik oder Verpackungsbranche. Beispiele sind:

  • Das Lackieren von Kunststoffgehäusen für Elektronikgeräte zur Verbesserung der Haptik und Optik.

Das Fräsen von präzisen Kunststoffteilen für medizinische Instrumente, um Toleranzen zu erreichen.

Das Bedrucken von Verpackungen mit Logos oder Informationen für Marketingzwecke.

Das Verschweissen von Kunststoffrohren in der Installationstechnik für dichte Verbindungen.

Diese Anwendungen zeigen die Vielfalt und Bedeutung der Dienstleistungen in verschiedenen Branchen.

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

Bei der Bearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren können typische Probleme auftreten:

  • Unzureichende Oberflächenreinigung vor dem Lackieren oder Beschichten, was zu mangelnder Haftung führt. Lösung: Gründliche Vorbehandlung mit geeigneten Reinigungsmitteln.

Falsche Temperaturen beim thermischen Verarbeiten, die zu Verformungen oder Materialschäden führen. Lösung: Materialspezifische Parameter einhalten und Prozesse überwachen.

Verwendung inkompatibler Materialien, z.B. bei Klebeverfahren, die zu Bonding-Problemen führen. Lösung: Kompatibilitätstests durchführen und Fachkenntnisse nutzen.

Durch sorgfältige Planung und Erfahrung lassen sich viele dieser Fehler minimieren.

Einschränkungen und praktische Hinweise

Nicht alle Kunststoffarten eignen sich gleich gut für jede Bearbeitungstechnik. Einschränkungen können bei Materialien mit hoher Empfindlichkeit gegenüber Hitze, Chemikalien oder mechanischem Stress bestehen. Zudem sind die Kosten für Veredlungsdienstleistungen variabel und hängen von Faktoren wie Materialart, Komplexität der Bearbeitung und Stückzahl ab. Es empfiehlt sich, vorab Machbarkeitsprüfungen durchzuführen und mit Experten zu sprechen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Vergleich der Bearbeitungstechniken

TechnikAnwendungVorteileNachteile

  • FräsenPräzise FormgebungHohe GenauigkeitKann Material stressen
  • LackierenOberflächenschutzOptische AufwertungTrocknungszeiten nötig
  • SchweissenVerbindungenDauerhafte FügungTemperaturkontrolle kritisch
  • BeschichtenFunktionale SchichtenChemischer SchutzKostenintensiv

Häufig gestellte Fragen

Was fällt unter den WZ-Code 22.25.0?

Der Code umfasst Dienstleistungen zur Bearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren, wie Fräsen, Schleifen, Lackieren, Bedrucken oder Beschichten, ohne dabei selbst Kunststoffe herzustellen.

Welche Fehler sollte man bei der Kunststoffveredlung vermeiden?

Häufige Fehler sind unzureichende Reinigung der Oberfläche, falsche Temperaturen beim Lackieren oder Beschichten, sowie die Wahl ungeeigneter Materialkombinationen, die zu Haftungsproblemen führen.

Ist der Code 22.25.0 für alle Kunststoffarten geeignet?

Die Techniken lassen sich auf viele Kunststofftypen anwenden, jedoch können Einschränkungen bei bestimmten Materialeigenschaften wie Temperaturbeständigkeit oder chemischer Zusammensetzung bestehen.