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Klasse

WZ-Klasse 16.25 – Herstellung von Türen und Fenstern aus Holz

Der WZ-Code 16.25.0 klassifiziert Unternehmen, die Türen und Fenster aus Holz und Holzwerkstoffen herstellen.

Diese Klasse umfasst die Unterklasse 16.25.0 (gleiche Beschreibung).

Ebene Klasse
Tiefe 4/5
Untergeordnet 0
Verwandt 7
Übersicht

Informationen zu WZ-Klasse 16.25

Vollständige Bezeichnung Herstellung von Türen und Fenstern aus Holz
Abschnitt C - Verarbeitendes Gewerbe
Abteilung 16 - Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren, ohne Möbel
Gruppe 16.2 - Herstellung von sonstigen Holz-, Kork-, Flecht- und Korbwaren
Klasse 16.25 - Herstellung von Türen und Fenstern aus Holz
Integrierte Unterklasse 16.25.0
NACE Rev. 2.1 16.25
WZ 2008 Entsprechung 16.23.0
Kundensystematik 160

Compliance Risk Score

5 von 5 Faktoren bestanden

10 / 10
Wie wir diesen Score berechnen ->
Zuordnung

Für welche Berufe gilt dieser WZ-Code?

Dieser WZ-Code wird anhand offizieller Berufs- und Crosswalk-Daten mit passenden Berufsprofilen verknüpft.

Ebenfalls relevant für

Quelle: ESCO-NACE-crosswalk, Stand: 2026-05-05 · offizieller Nachweis

Vorgänger (WZ 2008)

Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .

Offizielle Hinweise

Umsteigeschlüssel

Im Umsteigeschlüssel ist die WZ-2008-Entsprechung als ex-Position gekennzeichnet.

Zugehörige Codes

Verwandte WZ-Codes

Einordnung

Was umfasst der WZ-Code 16.25.0?

Der WZ-Code 16.25.0 klassifiziert Unternehmen, die Türen und Fenster aus Holz und Holzwerkstoffen herstellen. Diese Klassifikation umfasst die Fertigung, Montage und Oberflächenbehandlung von Holzfenstern, Holztüren sowie deren Rahmen. Die Zuordnung zu diesem Code erfolgt unabhängig davon, ob die Produkte für den Neubau oder die Renovierung bestimmt sind. Betriebe, die neben der Herstellung auch Installation anbieten, fallen ebenfalls unter diese Kategorie, sofern die Herstellung im Vordergrund steht. Klassifikation und Abgrenzung des WZ-Code 16.25.0

Die statistische Systematik der Wirtschaftszweige (WZ) dient der einheitlichen Erfassung wirtschaftlicher Aktivitäten. Code 16.25.0 ist spezifisch für die Herstellung von Türen und Fenstern aus Holz. Dazu zählen:

  • Fenster und Fensterrahmen aus Holz
  • Türen und Türrahmen aus Holz
  • Kombinierte Fenster-Tür-Systeme aus Holz
  • Wintergärten aus Holz

Läden und Rolladenkästen aus Holz

Nicht hierzu gehören die Herstellung von Möbeln (WZ 31.0) oder Bautischlerarbeiten vor Ort (WZ 43.32). Auch die reine Montage ohne eigene Fertigung fällt unter Baugewerbe, nicht unter Herstellung.

Produktionsprozess für Holzfenster und -türen

Die Herstellung erfolgt in mehreren Schritten, die je nach Betrieb und Produkt variieren können.

Materialauswahl und Zuschnitt

Geeignete Hölzer wie Eiche, Kiefer, Lärche oder Fichte werden ausgewählt. Das Material muss trocken und frei von großen Astlöchern sein. Der Zuschnitt erfolgt nach technischen Zeichnungen mit präzisen Maschinen.

Verbindungstechniken und Fräsarbeiten

Typische Verbindungen sind Schwalbenschwanz, Zapfen oder Nut-Feder. Fräsarbeiten für Beschläge und Dichtungen erfordern hohe Genauigkeit. Moderne CNC-Maschinen sorgen für reproduzierbare Qualität.

Oberflächenbehandlung

Die Oberfläche wird geschliffen und mit Lack, Lasur oder Öl behandelt. Dies schützt vor Witterung und erhält die Optik. Die Behandlung kann vor oder nach der Montage erfolgen.

Montage und Qualitätskontrolle

Einbau von Glas, Beschlägen und Dichtungen. Jedes Produkt wird auf Funktionalität, Maßhaltigkeit und Oberflächenqualität geprüft.

Häufige Fehler und deren Vermeidung

Bei der Herstellung können verschiedene Probleme auftreten, die die Qualität beeinträchtigen.

Fehler in der Materialauswahl

Zu feuchtes Holz führt später zu Verformungen. Ungeeignete Holzarten für den Einsatzort (z.B. nicht witterungsbeständige Hölzer im Außenbereich) reduzieren die Lebensdauer. Abhilfe: Einsatz von technisch getrocknetem Holz und Beratung zu Holzarten.

Probleme bei der Konstruktion

Ungenügende Berücksichtigung von Holzarbeitung kann zu Rissen führen. Falsch geplante Wasserabläufe verursachen Staunässe. Abhilfe: Erfahrung im Holzbau und Beachtung von Normen.

Mängel in der Oberflächenbehandlung

Ungenügender Schutz führt zu frühem Verfall. Ungleichmäßiger Auftrag beeinträchtigt die Optik. Abhilfe: Kontrollierte Arbeitsumgebung und geschultes Personal.

Rechtliche und normative Anforderungen

Die Herstellung unterliegt verschiedenen Vorschriften. Dazu zählen Bauproduktenverordnung, Holzschutzmittelverordnung und Energieeinsparverordnung. Relevant sind Normen wie DIN EN 14351-1 für Fenster und DIN EN 16034 für Türen. CE-Kennzeichnung ist für viele Produkte verpflichtend.

Einschränkungen und alternative Materialien

Holzfenster und -türen haben spezifische Grenzen. Sie erfordern regelmäßige Pflege und sind anfälliger für Witterung als Kunststoff oder Aluminium. In sehr feuchten Umgebungen oder bei extremen Temperaturschwankungen können alternative Materialien vorteilhaft sein. Die Entscheidung für Holz basiert oft auf Ästhetik, Nachhaltigkeit und natürlichen Dämmeigenschaften.

Häufig gestellte Fragen

Was umfasst der WZ-Code 16.25.0?

Der WZ-Code 16.25.0 beschreibt die Tätigkeit 'Herstellung von Türen und Fenstern aus Holz' innerhalb der WZ 2025.