C Produktion
Klasse

WZ-Klasse 16.23 – Herstellung von sonstigen Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigteilbauten aus Holz

Der WZ-Code 16.23.0 erfasst Betriebe, die Holzfertigbauteile, Ausbauelemente und Sonderkonstruktionen herstellen.

Diese Klasse umfasst die Unterklasse 16.23.0 (gleiche Beschreibung).

Ebene Klasse
Tiefe 4/5
Untergeordnet 0
Verwandt 7
Übersicht

Informationen zu WZ-Klasse 16.23

Vollständige Bezeichnung Herstellung von sonstigen Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigteilbauten aus Holz
Abschnitt C - Verarbeitendes Gewerbe
Abteilung 16 - Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren, ohne Möbel
Gruppe 16.2 - Herstellung von sonstigen Holz-, Kork-, Flecht- und Korbwaren
Klasse 16.23 - Herstellung von sonstigen Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigteilbauten aus Holz
Integrierte Unterklasse 16.23.0
NACE Rev. 2.1 16.23
WZ 2008 Entsprechung 16.23.0
Kundensystematik 160

Compliance Risk Score

5 von 5 Faktoren bestanden

10 / 10
Wie wir diesen Score berechnen ->
Zuordnung

Für welche Berufe gilt dieser WZ-Code?

Dieser WZ-Code wird anhand offizieller Berufs- und Crosswalk-Daten mit passenden Berufsprofilen verknüpft.

Ebenfalls relevant für

Quelle: ESCO-NACE-crosswalk, Stand: 2026-05-05 · offizieller Nachweis

Vorgänger (WZ 2008)

Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .

Offizielle Hinweise

Umsteigeschlüssel

Im Umsteigeschlüssel ist die WZ-2008-Entsprechung als ex-Position gekennzeichnet.

Zugehörige Codes

Einordnung

Was umfasst der WZ-Code 16.23.0?

Der WZ-Code 16.23.0 erfasst Betriebe, die Holzfertigbauteile, Ausbauelemente und Sonderkonstruktionen herstellen. Dazu zählen etwa vorgefertigte Holzwandelemente, Dachbinder, Treppen oder Carporte. Die Tätigkeit umfasst typischerweise nicht die vollständige Gebäudeerrichtung, sondern die Produktion von Bauteilen, die vor Ort montiert werden. Für Handwerker und Unternehmer ist die korrekte Zuordnung wichtig, da sie bürokratische und steuerliche Konsequenzen hat. Was der Code 16.23.0 genau umfasst

Die Klassifikation bezieht sich auf die industrielle oder handwerkliche Herstellung von Holzbauteilen, die nicht primär als Möbel oder Verpackung dienen. Typische Produkte sind vorgefertigte Wand-, Decken- und Dachelemente, Fertiggaragen, Gartenhäuser, Schalungselemente, Holzträger und ähnliche Konstruktionen. Auch Sonderanfertigungen wie individuell geplante Carports oder Überdachungen fallen darunter, sofern sie als Fertigteile produziert werden. Abgrenzung: Was nicht unter 16.23.0 fällt

Nicht hierunter klassifiziert sind die Herstellung von Möbeln (WZ 31.01), Holzverpackungen (WZ 16.24) oder der Zimmereibetrieb, der vor Ort auf der Baustelle arbeitet. Auch die reine Montage ohne eigene Produktion fällt nicht in diesen Code. Wenn ein Betrieb sowohl produziert als auch montiert, ist eine kombinierte Zuordnung oder gesonderte Betrachtung nötig.

Typische Betriebe und Tätigkeitsfelder

Unternehmen in diesem Bereich sind oft Zimmereien mit Werkstatt, Holzbauunternehmen oder spezialisierte Fertigteilhersteller. Die Arbeit umfasst Planung, Zuschnitt, Vorfertigung, Oberflächenbehandlung und teilweise auch die Lieferung und Montage. Viele Betriebe kombinieren die Herstellung von Standardelementen mit kundenspezifischen Lösungen.

Häufige Fehler bei der Code-Zuordnung

Ein häufiger Irrtum ist die Vermischung mit reiner Montagetätigkeit oder Zimmereiarbeit auf der Baustelle. Wenn kein eigener Produktionsprozess im Betrieb stattfindet, ist 16.23.0 nicht zutreffend. Auch bei der Herstellung von Möbeln oder Verpackungen aus Holz kommt es oft zu Verwechslungen. Klarheit schafft hier die Frage, ob das Produkt primär als Bauelement oder für andere Zwecke genutzt wird.

Betriebliche und rechtliche Implikationen

Die korrekte Zuordnung beeinflusst Steuerpflichten, Handwerksrecht und mögliche Förderungen. Für holzverarbeitende Betriebe gelten spezifische Sicherheitsvorschriften und Normen. Bei Exporten sind zudem unterschiedliche Zollcodes relevant. Eine fehlerhafte Einordnung kann zu Nachzahlungen oder rechtlichen Problemen führen. Praxisbeispiel: Vorgefertigte Holzelemente

Ein Betrieb produziert vorgefertigte Wandelemente für Einfamilienhäuser. Die Elemente werden im Werk gefertigt, lackiert und dann zur Baustelle geliefert. Dort übernimmt der Betrieb teilweise die Montage. In diesem Fall ist 16.23.0 der korrekte Code für den Produktionsteil. Die Montagetätigkeit könnte zusätzlich unter Baugewerbe fallen. Fazit: Worauf Sie achten sollten

Der Code 16.23.0 ist dann passend, wenn Sie Holzbauteile und -konstruktionen herstellen, die als Fertigteile verwendet werden. Prüfen Sie, ob Ihre Produkte als Bau- oder Ausbauelemente dienen und nicht in andere Kategorien wie Möbel oder Verpackungen fallen. Bei Unsicherheit hilft ein Blick in das offizielle WZ-Verzeichnis oder eine Beratung durch einen Steuerexperten.

Häufig gestellte Fragen

Was umfasst der WZ-Code 16.23.0?

Der WZ-Code 16.23.0 beschreibt die Tätigkeit 'Herstellung von sonstigen Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigteilbauten aus Holz' innerhalb der WZ 2025.