WZ-Klasse 28.96 – Herstellung von Maschinen für die Verarbeitung von Kunststoffen und Kautschuk
Der WZ-Code 28.96.0 bezeichnet die Herstellung von Maschinen für die Verarbeitung von Kunststoffen und Kautschuk.
Diese Klasse umfasst die Unterklasse 28.96.0 (gleiche Beschreibung).
Compliance Risk Score
5 von 5 Faktoren bestanden
- Offizielle Quelle verifiziert - WZ 2025 Gliederung: Code und Bezeichnung vorhanden
- Internationales Mapping - NACE Rev. 2.1 Entsprechung vorhanden
- Migration zur Vorversion - WZ 2008 -> WZ 2025 Zuordnung inkl. Hinweise (1 Notizen)
- Vollständige Hierarchie - Hierarchie vollständig: 5/5 Ebenen
- Schwellenwerte dokumentiert - Keine offiziellen Schwellenwerte je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Handels-/Export-Mapping - Keine offizielle HS/CN-Verknüpfung je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Legacy-Crosswalk - Legacy-Zuordnung vorhanden (1 Codes)
Für welche Berufe gilt dieser WZ-Code?
Dieser WZ-Code wird anhand offizieller Berufs- und Crosswalk-Daten mit passenden Berufsprofilen verknüpft.
Ebenfalls relevant für
Quelle: ESCO-NACE-crosswalk, Stand: 2026-05-05 · offizieller Nachweis
Vorgänger (WZ 2008)
Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .
Offizielle Hinweise
Umsteigeschlüssel
Im Umsteigeschlüssel ist die WZ-2008-Entsprechung als ex-Position gekennzeichnet.
Zugehörige Codes
Verwandte WZ-Codes
Was umfasst der WZ-Code 28.96.0?
Der WZ-Code 28.96.0 bezeichnet die Herstellung von Maschinen für die Verarbeitung von Kunststoffen und Kautschuk. Unternehmen, die sich mit der Produktion von Extrudern, Spritzgießmaschinen, Blasformautomaten oder Vulkanisierpressen befassen, werden diesem Code zugeordnet. Die Klassifikation dient primär statistischen Zwecken und der branchengenauen Erfassung durch das Statistische Bundesamt. Wichtig ist die korrekte Abgrenzung zu verwandten Codes, etwa für Maschinen zur Herstellung von Kunststoffen oder für allgemeine Industriemaschinen. Was der WZ-Code 28.96.0 genau umfasst
Unter diesen Code fallen Maschinen und Anlagen, die direkt der Umformung, Bearbeitung oder Veredelung von Kunststoffen oder Kautschuk dienen. Typische Beispiele sind Extruder für Profile oder Folien, Spritzgießmaschinen für die Serienfertigung von Bauteilen, Blasformmaschinen für Hohlkörper wie Flaschen oder Kanister, sowie Pressen und Automaten zur Vulkanisation von Gummiartikeln. Auch Peripheriegeräte wie Dosier- oder Trockeneinheiten, die spezifisch für diese Prozesse entwickelt sind, können hier eingeordnet werden, sofern sie integraler Bestandteil der Verarbeitungslinie sind. Abgrenzung: Was nicht unter 28.96.0 fällt
Nicht hierzu gehören Maschinen zur primären Herstellung von Kunststoffen, etwa Polymerisationsanlagen. Diese werden unter WZ 20.16 klassifiziert. Auch Maschinen für die Weiterverarbeitung von Kunststoff- oder Gummiprodukten, wie CNC-Fräsen für Kunststoffteile oder Schneidemaschinen für Gummibahnen, fallen nicht unter 28.96.0, sofern sie nicht spezifisch für diese Materialgruppe konstruiert sind. Allgemeine Industriemaschinen wie Pumpen oder Ventilatoren, die auch in Kunststoffverarbeitungslinien eingesetzt werden, gehören in ihre eigenen Hauptgruppen, z.B. 28.13 oder 28.14.
Häufige Fehler bei der Code-Zuordnung
Ein typischer Irrtum ist die Einordnung von Unternehmen, die sowohl Maschinen für die Verarbeitung herstellen als auch selbst Kunststoffteile produzieren. Die eigentliche Maschinenfertigung muss im Vordergrund stehen. Auch die Vermischung mit Wartung oder Reparatur solcher Maschinen ist problematisch; diese Dienstleistungen haben eigene Codes. Unklarheit herrscht oft bei Sonderanfertigungen oder modularen Systemen: Entscheidend ist der bestimmungsgemäße Einsatz der Maschine, nicht ihre Einzelkomponenten.
Praktische Bedeutung für Unternehmen
Die korrekte Zuordnung beeinflusst branchenstatistische Erhebungen, kann aber auch bei der Suche nach Förderprogrammen oder branchenspezifischen Ausschreibungen relevant sein. Eine fehlerhafte Einstufung führt zu verzerrten Branchendaten und erschwert brancheninterne Vergleiche. Für Start-ups oder diversifizierende Betriebe lohnt sich die frühzeitige Klärung, ob die geplante Produktpalette tatsächlich unter 28.96.0 fällt oder ob Überschneidungen mit anderen Codes bestehen.
Entwicklung und brancheninterne Relevanz
Der Bereich unterliegt starkem technologischem Wandel, insbesondere durch Trends wie Industrie 4.0, Energieeffizienz oder Recyclingfähigkeit. Maschinen für die Verarbeitung von recycelten Kunststoffen oder biobasierten Materialien gewinnen an Bedeutung. Die Klassifikation selbst bleibt stabil, aber die Bandbreite der erfassten Maschinen erweitert sich kontinuierlich. Branchenverbände wie der VDMA bieten hierzu oft ergänzende Orientierungshilfen jenseits der statischen WZ-Definition.
Zusammenfassung und nächste Schritte
Der WZ-Code 28.96.0 ist klar auf die Herstellung von Verarbeitungsmaschinen für Kunststoffe und Kautschuk fokussiert. Bei Unsicherheiten in der Zuordnung hilft der Blick auf den primären Verwendungszweck der Maschine. Im Zweifel sollte das Statistische Bundesamt oder ein Branchenexperte konsultiert werden, da Fehlklassifikationen Rückfragen nach sich ziehen können. Für eine endgültige Entscheidung stehen die offiziellen Klassifikationspublikationen des Bundes zur Verfügung.
Häufig gestellte Fragen
Was umfasst der WZ-Code 28.96.0?
Der WZ-Code 28.96.0 beschreibt die Tätigkeit 'Herstellung von Maschinen für die Verarbeitung von Kunststoffen und Kautschuk' innerhalb der WZ 2025.