WZ-Klasse 23.66 – Herstellung von sonstigen Erzeugnissen aus Beton, Zement und Gips
Der Code 23.66.0 aus der Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ) erfasst Betriebe, die sonstige Erzeugnisse aus Beton, Zement und Gips herstellen, die nicht unter andere spezifischere Kategorien fallen.
Diese Klasse umfasst die Unterklasse 23.66.0 (gleiche Beschreibung).
Compliance Risk Score
5 von 5 Faktoren bestanden
- Offizielle Quelle verifiziert - WZ 2025 Gliederung: Code und Bezeichnung vorhanden
- Internationales Mapping - NACE Rev. 2.1 Entsprechung vorhanden
- Migration zur Vorversion - WZ 2008 -> WZ 2025 Zuordnung inkl. Hinweise (2 Notizen)
- Vollständige Hierarchie - Hierarchie vollständig: 5/5 Ebenen
- Schwellenwerte dokumentiert - Keine offiziellen Schwellenwerte je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Handels-/Export-Mapping - Keine offizielle HS/CN-Verknüpfung je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Legacy-Crosswalk - Legacy-Zuordnung vorhanden (2 Codes)
Vorgänger (WZ 2008)
Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .
Offizielle Hinweise
Umsteigeschlüssel
Im Umsteigeschlüssel ist die WZ-2008-Entsprechung als ex-Position gekennzeichnet.
Umsteigeschlüssel
Im Umsteigeschlüssel ist diese WZ-Position selbst als ex-Position gekennzeichnet.
Zugehörige Codes
Verwandte WZ-Codes
Was umfasst der WZ-Code 23.66.0?
Der Code 23.66.0 aus der Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ) erfasst Betriebe, die sonstige Erzeugnisse aus Beton, Zement und Gips herstellen, die nicht unter andere spezifischere Kategorien fallen. Wenn Sie Gartenornamente, künstlerische Objekte oder spezielle Formteile produzieren, die nicht primär als Baumaterial dienen, ist dieser Code relevant für Ihre Gewerbeanmeldung und Statistik. Wir klären, was genau darunter fällt, wie Sie ihn richtig anwenden und welche praktischen Konsequenzen das hat. Was bedeutet Code 23.66.0 genau?
Die Klassifikation der Wirtschaftszweige dient dazu, Unternehmen statistisch einzuordnen. Code 23.66.0 ist eine Unterkategorie der Abteilung 23 (Herstellung von Glas und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden) und speziell für Erzeugnisse aus Beton, Zement und Gips, die nicht anderswo klassifiziert sind. Das schließt typische Bauprodukte wie Fertigteile oder Platten aus, die eigene Codes haben.
Typische Produkte und Beispiele
Unter diesen Code fallen oft Nischen- oder Sonderanfertigungen. Dazu gehören:
- Ziergegenstände aus Beton für Gärten oder Innenräume
- Individuelle Gipsmodelle für künstlerische oder handwerkliche Zwecke
- Spezielle Formteile aus Zement für technische Anwendungen
Gartenbauelemente wie dekorative Steine oder Skulpturen
Diese Produkte haben häufig einen dekorativen, künstlerischen oder sehr spezifischen funktionalen Charakter, der sie von standardisierten Baumaterialien unterscheidet.
Abgrenzung zu anderen WZ-Codes
Verwechslungen sind möglich, da mehrere Codes ähnliche Materialien betreffen. Hier eine Übersicht zur Orientierung:
- WZ-Code
- Bedeutung
- Abgrenzung zu 23.66.0
- 23.61
- Herstellung von Betonwaren für Bauzwecke
- Für standardisierte Bauprodukte wie Rohre oder Blöcke
- 23.62
- Herstellung von Gipsprodukten für Bauzwecke
- Für Platten, Putze oder andere Baumaterialien
- 23.69
- Herstellung von anderen Beton-, Zement- und Gipserzeugnissen
- Kann Überschneidungen haben; genaue Abgrenzung erfordert Produktprüfung
Falls Ihr Produkt sowohl dekorativ als auch baulich genutzt werden kann, prüfen Sie die primäre Verwendung. Im Zweifel hilft das Statistische Bundesamt oder ein Berufsverband.
Praktische Anwendung für Gewerbetreibende
Wenn Sie ein Unternehmen gründen oder ummelden, müssen Sie einen WZ-Code angeben. Für 23.66.0 gilt:
- Melden Sie den Code beim Gewerbeamt und für die Statistik an.
Nutzen Sie ihn, wenn sonstige Erzeugnisse Ihr Hauptgeschäft sind.
Bei gemischter Tätigkeit wählen Sie den Code mit dem höchsten Umsatzanteil.
Eine falsche Zuordnung kann zu fehlerhaften Statistiken führen, hat aber meist keine direkten rechtlichen Konsequenzen, solange das Gewerbe korrekt angemeldet ist.
Häufige Fehler und wie Sie sie vermeiden
Viele unterschätzen die Nuancen der Klassifikation. Typische Probleme:
- Code 23.66.0 wird für standardisierte Betonteile genutzt, die besser unter 23.61 passen.
Künstlerische Gipsarbeiten werden fälschlich unter Kunsthandel-Codes eingeordnet.
Bei Hybridprodukten wird der falsche Schwerpunkt gewählt.
Vermeiden Sie das, indem Sie die Produktbeschreibung genau mit den WZ-Definitionen abgleichen. Im Zweifel ziehen Sie die offiziellen Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes zurate.
Rechtliche und normative Anforderungen
Für die Herstellung gelten keine spezifischen Gesetze nur für diesen Code, sondern allgemeine Vorschriften:
- Gewerberechtliche Anmeldepflicht
- Produktsicherheitsgesetz für sichere Ware
Umweltauflagen je nach Produktionsprozess
Für bestimmte Erzeugnisse können zusätzlich Normen wie DIN-Vorschriften für Materialeigenschaften relevant sein. Prüfen Sie das produktspezifisch.
Wirtschaftliche Bedeutung und Branchentrends
Der Sektor für sonstige Erzeugnisse ist oft von kleinen und mittleren Betrieben geprägt. Nachfrage entsteht durch:
- Individuelle Gestaltungswünsche im Garten- und Innenbereich
- Nischenmärkte wie Modellbau oder Restauration
Trend zu personalisierten Dekorationen
Die genaue wirtschaftliche Größe ist schwer zu ermitteln, da die Daten in größeren Kategorien zusammengefasst werden. Lokale Märkte und Handwerk spielen eine große Rolle.
Checkliste für die richtige Code-Zuordnung
So gehen Sie Schritt für Schritt vor:
- Definieren Sie Ihr Hauptprodukt genau.
Vergleichen Sie mit den Beschreibungen der Codes 23.61, 23.62, 23.66.0 und 23.69.
Prüfen Sie, ob das Produkt primär dekorativ oder baulich ist.
Bei Unsicherheit: Nutzen Sie die Klassifikationshilfen des Statistischen Bundesamtes.
Geben Sie den Code bei Anmeldungen konsistent an.
Diese Systematik minimiert Fehler und stellt sicher, dass Ihre Tätigkeit korrekt erfasst wird.
Fragen und Antworten
Welche konkreten Produkte fallen unter den Code 23.66.0?
Dazu zählen z.B. Ziergegenstände aus Beton, spezielle Gartenbauelemente, Nischenprodukte aus Gips für den Modellbau oder bestimmte Sonderformteile aus Zement, die nicht als Baumaterial im engeren Sinne klassifiziert sind. Muss ich den Code 23.66.0 bei der Gewerbeanmeldung angeben?
Ja, wenn Ihr Betrieb hauptsächlich solche sonstigen Erzeugnisse herstellt. Der Code dient der statistischen Erfassung und ist oft verpflichtend für Anmeldungen beim Gewerbeamt und beim Statistischen Bundesamt. Gibt es Überschneidungen mit anderen WZ-Codes?
Ja, insbesondere mit 23.61 (Betonwaren), 23.62 (Gipsprodukte) und 23.69 (Andere Beton-, Zement- und Gipserzeugnisse). Eine genaue Abgrenzung hängt vom konkreten Produkt und dessen primärer Verwendung ab. Welche rechtlichen Anforderungen gelten für diese Herstellung?
Es gelten allgemeine Gewerbe- und Produktsicherheitsvorschriften. Spezifische Normen können je nach Produkt anwendbar sein, z.B. für bestimmte Baustoffeigenschaften oder Umweltauflagen bei der Produktion.
Häufig gestellte Fragen
Welche konkreten Produkte fallen unter den Code 23.66.0?
Dazu zählen z.B. Ziergegenstände aus Beton, spezielle Gartenbauelemente, Nischenprodukte aus Gips für den Modellbau oder bestimmte Sonderformteile aus Zement, die nicht als Baumaterial im engeren Sinne klassifiziert sind.
Muss ich den Code 23.66.0 bei der Gewerbeanmeldung angeben?
Ja, wenn Ihr Betrieb hauptsächlich solche sonstigen Erzeugnisse herstellt. Der Code dient der statistischen Erfassung und ist oft verpflichtend für Anmeldungen beim Gewerbeamt und beim Statistischen Bundesamt.
Gibt es Überschneidungen mit anderen WZ-Codes?
Ja, insbesondere mit 23.61 (Betonwaren), 23.62 (Gipsprodukte) und 23.69 (Andere Beton-, Zement- und Gipserzeugnisse). Eine genaue Abgrenzung hängt vom konkreten Produkt und dessen primärer Verwendung ab.
Welche rechtlichen Anforderungen gelten für diese Herstellung?
Es gelten allgemeine Gewerbe- und Produktsicherheitsvorschriften. Spezifische Normen können je nach Produkt anwendbar sein, z.B. für bestimmte Baustoffeigenschaften oder Umweltauflagen bei der Produktion.