WZ-Klasse 10.62 – Herstellung von Stärke und Stärkeerzeugnissen
Der WZ-Code 10.62.0 klassifiziert Betriebe, die Stärke und Stärkeprodukte aus pflanzlichen Rohstoffen wie Mais, Kartoffeln oder Weizen herstellen.
Diese Klasse umfasst die Unterklasse 10.62.0 (gleiche Beschreibung).
Compliance Risk Score
5 von 5 Faktoren bestanden
- Offizielle Quelle verifiziert - WZ 2025 Gliederung: Code und Bezeichnung vorhanden
- Internationales Mapping - NACE Rev. 2.1 Entsprechung vorhanden
- Migration zur Vorversion - WZ 2008 -> WZ 2025 Zuordnung inkl. Hinweise (2 Notizen)
- Vollständige Hierarchie - Hierarchie vollständig: 5/5 Ebenen
- Schwellenwerte dokumentiert - Keine offiziellen Schwellenwerte je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Handels-/Export-Mapping - Keine offizielle HS/CN-Verknüpfung je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Legacy-Crosswalk - Legacy-Zuordnung vorhanden (2 Codes)
Für welche Berufe gilt dieser WZ-Code?
Dieser WZ-Code wird anhand offizieller Berufs- und Crosswalk-Daten mit passenden Berufsprofilen verknüpft.
Ebenfalls relevant für
Quelle: ESCO-NACE-crosswalk, Stand: 2026-05-05 · offizieller Nachweis
Vorgänger (WZ 2008)
Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .
Offizielle Hinweise
Umsteigeschlüssel
Im Umsteigeschlüssel ist die WZ-2008-Entsprechung als ex-Position gekennzeichnet.
Umsteigeschlüssel
Im Umsteigeschlüssel ist diese WZ-Position selbst als ex-Position gekennzeichnet.
Zugehörige Codes
Verwandte WZ-Codes
Was umfasst der WZ-Code 10.62.0?
Der WZ-Code 10.62.0 klassifiziert Betriebe, die Stärke und Stärkeprodukte aus pflanzlichen Rohstoffen wie Mais, Kartoffeln oder Weizen herstellen. Diese Zuordnung ist für Gewerbeanmeldungen, Statistiken und branchenspezifische Regulationen relevant. Typische Produkte umfassen native Stärke, modifizierte Stärke, Stärkezucker wie Glukosesirup und Dextrose. Die Abgrenzung zu benachbarten Codes wie 10.61.0 (Fleischverarbeitung) oder 10.89.0 (andere Nahrungsmittel) ist entscheidend, um Fehlklassifikationen zu vermeiden. Typische Tätigkeiten und Produkte unter WZ 10.62.0
Unter diesen Code fallen alle Schritte der Stärkeproduktion – von der Aufbereitung der Rohstoffe bis zur Veredelung. Dazu zählen:
- Extraktion und Raffination von Stärke aus Kartoffeln, Mais, Weizen oder Reis
- Herstellung von modifizierten Stärken durch physikalische oder enzymatische Behandlung
- Produktion von Stärkezuckern wie Glukose, Fruktosesirup oder Maltodextrin
Weiterverarbeitung zu Stärkefolien, Stärkeklebern oder technischen Stärkeprodukten
Nicht enthalten ist die Herstellung von Süßwaren aus Stärke (WZ 10.82.0) oder die Verarbeitung von Stärke zu Bioethanol (WZ 20.14.0).
Abgrenzung zu ähnlichen WZ-Codes
Die Klassifikation 10.62.0 überschneidet sich oft mit benachbarten Bereichen. Klare Trennlinien helfen bei der korrekten Einordnung:
- WZ 10.61.0: betrifft die Verarbeitung von Fleisch, nicht pflanzlicher Stärke
- WZ 10.89.0: deckt andere Nahrungsmittel ab, aber keine reinen Stärkeprodukte
- WZ 20.14.0: zuständig für die chemische Nutzung von Stärke, etwa in Biokraftstoffen
WZ 10.82.0: umfasst Süßwaren, die Stärke enthalten, aber nicht deren primäre Herstellung
Bei gemischten Tätigkeiten ist der Schwerpunkt des Umsatzes entscheidend.
Hinweise für die Gewerbeanmeldung und betriebliche Praxis
Für die Anmeldung eines Gewerbes in dieser Branche sind mehrere Schritte notwendig. Dazu gehört die korrekte Angabe des WZ-Codes beim Gewerbeamt sowie die Beachtung lebensmittelrechtlicher Vorschriften. Typische Hürden:
- Fehlende Trennung zwischen Stärkeproduktion und nachgelagerter Verarbeitung
- Übersehen von Genehmigungspflichten für Anlagen nach der BImSchV
Unklare Abgrenzung bei Mischbetrieben mit zusätzlicher Futtermittelproduktion
Consulting bei einer IHK oder einem Fachanwalt für Gewerberecht kann Fehler vermeiden. Dokumentieren Sie Ihre Haupttätigkeit klar, um spätere Nachfragen der Statistischen Ämter zu umgehen.
Häufig gestellte Fragen
Was umfasst der WZ-Code 10.62.0?
Der WZ-Code 10.62.0 beschreibt die Tätigkeit 'Herstellung von Stärke und Stärkeerzeugnissen' innerhalb der WZ 2025.