WZ-Code 90.31.1 – Spielstätten für Schauspiel und Musiktheater
Der WZ-Code 90.31.1 bezeichnet den Betrieb von festen Spielstätten für Schauspiel und Musiktheater.
Compliance Risk Score
5 von 5 Faktoren bestanden
- Offizielle Quelle verifiziert - WZ 2025 Gliederung: Code und Bezeichnung vorhanden
- Internationales Mapping - NACE Rev. 2.1 Entsprechung vorhanden
- Migration zur Vorversion - WZ 2008 -> WZ 2025 Zuordnung inkl. Hinweise (1 Notizen)
- Vollständige Hierarchie - Hierarchie vollständig: 5/5 Ebenen
- Schwellenwerte dokumentiert - Keine offiziellen Schwellenwerte je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Handels-/Export-Mapping - Keine offizielle HS/CN-Verknüpfung je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Legacy-Crosswalk - Legacy-Zuordnung vorhanden (1 Codes)
Für welche Berufe gilt dieser WZ-Code?
Dieser WZ-Code wird anhand offizieller Berufs- und Crosswalk-Daten mit passenden Berufsprofilen verknüpft.
Ebenfalls relevant für
Quelle: ESCO-NACE-crosswalk, Stand: 2026-05-05 · offizieller Nachweis
Vorgänger (WZ 2008)
Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .
Offizielle Hinweise
Umsteigeschlüssel
Im Umsteigeschlüssel ist die WZ-2008-Entsprechung als ex-Position gekennzeichnet.
Verwandte WZ-Codes
Was umfasst der WZ-Code 90.31.1?
Der WZ-Code 90.31.1 bezeichnet den Betrieb von festen Spielstätten für Schauspiel und Musiktheater. Dazu zählen Theater, Opernhäuser, Konzerthallen und ähnliche Einrichtungen, deren Hauptzweck die Darbietung darstellender Künste ist. Der Code erfasst nur den Betrieb der Spielstätte selbst, nicht die künstlerische Produktion. Eine häufige Fehlerquelle ist die Verwechslung mit verwandten Codes für freie Gruppen oder Veranstaltungsmanagement. Wir klären die genaue Abgrenzung und zeigen, wie Sie den Code korrekt anwenden. Was der WZ-Code 90.31.1 genau umfasst
Die Klassifikation der Wirtschaftszweige erfasst mit 90.31.1 den Betrieb von ortsfesten Einrichtungen, die primär für Aufführungen im Bereich Schauspiel und Musiktheater genutzt werden. Der Fokus liegt auf der Bereitstellung und Bewirtschaftung der infrastrukturellen Voraussetzungen: des Gebäudes, der Bühne, der Technik und der Zuschauerbereiche. Dazu gehören auch Nebenleistungen wie Garderoben, Kassenbetrieb oder Aufsichtspersonal. Entscheidend ist, dass die Einrichtung dauerhaft und professionell für diesen Zweck betrieben wird.
Häufige Fehler bei der Zuordnung
Viele Betreiber ordnen ihre Tätigkeit falsch zu, was zu Problemen bei Statistiken oder Förderanträgen führen kann. Ein typischer Fehler ist die Vermischung mit der künstlerischen Erbringung. Produziert Ihre Einrichtung selbst Stücke und engagiert Ensembles, fällt dies unter andere Codes. Der reine Spielstättenbetrieb hostet dagegen externe Produktionen. Ein weiterer Irrtum betrifft multifunktionale Hallen: Wird die Location nur gelegentlich für Theater genutzt, ist sie nicht unter 90.31.1 klassifiziert. Hier kommt es auf den Hauptnutzungszweck an.
Abgrenzung zu anderen WZ-Codes
Die Trennung von ähnlichen Codes ist essenziell. WZ 90.01.1 betrifft darstellende Künstler selbst, also die künstlerische Leistung. WZ 90.04.2 umfasst vergleichbare Einrichtungen für andere Kunstformen wie Galerien. Für den Betrieb von Veranstaltungslocations ohne Kunstfokus, etwa Messehallen, gelten Codes aus Abteilung 82. Bei gemischter Nutzung ist der Schwerpunkt der Einnahmen entscheidend. Spielstätten mit überwiegend eigener Produktion benötigen möglicherweise zusätzliche Codes für die künstlerische Tätigkeit.
Praktische Anwendung im Geschäftsalltag
Für Betreiber ist die korrekte Zuordnung nicht nur bürokratische Pflicht. Sie beeinflusst die Auffindbarkeit in Branchenverzeichnissen, die Kommunikation mit Behörden und die Eligibility für Fördermittel. Kulturförderprogramme setzen oft spezifische Codes voraus. Auch in der Buchhaltung und Steuererklärung muss die Tätigkeit präzise angegeben werden. Überprüfen Sie regelmäßig, ob Ihre Klassifikation noch zur aktuellen Geschäftstätigkeit passt, besonders nach Expansion oder strategischen Änderungen.
Rechtliche und förderrechtliche Implikationen
Die Wahl des WZ-Codes hat konkrete Auswirkungen. Manche Kulturförderungen des Bundes oder der Länder sind explizit an bestimmte Codes geknüpft. Eine fehlerhafte Angabe kann zur Ablehnung von Anträgen führen. Auch in statistischen Erhebungen des Kultursektors durch das Statistische Bundesamt dient die Klassifikation als Grundlage. Ungenauigkeiten verfälschen somit nicht nur Ihre eigenen Daten, sondern auch die Branchenstatistik. Im Zweifelsfall lohnt eine Rücksprache mit der IHK oder einem auf Kulturrecht spezialisierten Berater. Fazit: Sicherheit in der Klassifikation
Der WZ-Code 90.31.1 ist präzise definiert und sollte nicht lax gehandhabt werden. Vermeiden Sie die häufigen Fallstricke der Vermischung mit künstlerischer Produktion oder der unklaren Abgrenzung bei Multifunktionsstätten. Bei Unsicherheiten nutzen Sie die offiziellen Erläuterungen des Statistischen Bundesamtes oder holen professionellen Rat ein. Eine korrekte Zuordnung schafft Klarheit nach außen und erleichtert den Zugang zu förderrechtlichen Möglichkeiten.
Häufig gestellte Fragen
Was umfasst der WZ-Code 90.31.1?
Der WZ-Code 90.31.1 beschreibt die Tätigkeit 'Spielstätten für Schauspiel und Musiktheater' innerhalb der WZ 2025.