WZ-Klasse 16.11 – Säge- und Hobelwerke
Der WZ-Code 16.11.0 klassifiziert Unternehmen, die Holz durch Sägen, Hobeln und Imprägnieren bearbeiten.
Diese Klasse umfasst die Unterklasse 16.11.0 (gleiche Beschreibung).
Compliance Risk Score
5 von 5 Faktoren bestanden
- Offizielle Quelle verifiziert - WZ 2025 Gliederung: Code und Bezeichnung vorhanden
- Internationales Mapping - NACE Rev. 2.1 Entsprechung vorhanden
- Migration zur Vorversion - WZ 2008 -> WZ 2025 Zuordnung inkl. Hinweise (1 Notizen)
- Vollständige Hierarchie - Hierarchie vollständig: 5/5 Ebenen
- Schwellenwerte dokumentiert - Keine offiziellen Schwellenwerte je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Handels-/Export-Mapping - Keine offizielle HS/CN-Verknüpfung je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Legacy-Crosswalk - Legacy-Zuordnung vorhanden (1 Codes)
Für welche Berufe gilt dieser WZ-Code?
Dieser WZ-Code wird anhand offizieller Berufs- und Crosswalk-Daten mit passenden Berufsprofilen verknüpft.
Quelle: ESCO-NACE-crosswalk, Stand: 2026-05-05 · offizieller Nachweis
Vorgänger (WZ 2008)
Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .
Offizielle Hinweise
Umsteigeschlüssel
Im Umsteigeschlüssel ist die WZ-2008-Entsprechung als ex-Position gekennzeichnet.
Zugehörige Codes
Verwandte WZ-Codes
Was umfasst der WZ-Code 16.11.0?
Der WZ-Code 16.11.0 klassifiziert Unternehmen, die Holz durch Sägen, Hobeln und Imprägnieren bearbeiten. Er gehört zur Abteilung 16 (Herstellung von Holz-, Flecht-, Korbwaren) und dient der statistischen Erfassung durch das Statistische Bundesamt. Die korrekte Zuordnung ist für die Gewerbeanmeldung und Branchenstatistik entscheidend. Definition: Was umfasst der WZ-Code 16.11.0?
Der Code erfasst Betriebe, die Rohholz mechanisch bearbeiten und für die weitere Verarbeitung vorbereiten. Die Tätigkeiten zielen darauf ab, Holz in eine grundlegende, halbfertige Form zu bringen.
Konkrete Tätigkeiten und Beispiele
Sägen von Rundholz zu Schnittholz, Brettern, Latten
Hobeln, Fräsen und Profilieren von Holz
Herstellung von Holzleisten und Blindholz
Imprägnieren von Holz mit Schutzmitteln gegen Feuchtigkeit, Pilze oder Insekten
Herstellung von Bauholz für den Eigenbedarf des bearbeitenden Betriebs
Bohren, Drechseln, Schleifen als Teil der Holzbearbeitung
Abgrenzung: Was gehört nicht dazu?
Die Klassifikation trennt scharf zwischen reiner Holzbearbeitung und der weiterverarbeitenden Industrie. Folgende Tätigkeiten fallen nicht unter 16.11.0:
- Herstellung von Holzhalbwaren wie Furnieren, Sperrholz, Spanplatten (WZ 16.21, 16.22)
- Produktion von Fertigbauelementen wie Fenster, Türen, Treppen (WZ 16.23, 16.24)
- Möbelherstellung (Abteilung 31)
- Bau von Holzgebäuden (Abteilung 41)
- Holzfällung und Waldwirtschaft (Abteilung 02)
Typische Fehler bei der Code-Zuordnung
Bei der Gewerbeanmeldung oder statistischen Meldung kommt es häufig zu Verwechslungen. Diese Punkte helfen, Fehler zu vermeiden. Fehler 1: Möbelherstellung angeben
Wer Tische, Stühle oder Schränke produziert, benötigt einen Code aus Abteilung 31. Die reine Zulieferung von bearbeitetem Holz für Möbel bleibt dagegen unter 16.11.0. Fehler 2: Holzhandel ohne Bearbeitung
Der reine Handel mit Holz, ohne sägende oder hobelnde Bearbeitung, fällt unter den Groß- oder Einzelhandel (Abteilung 46 oder 47). Fehler 3: Unterschätzung der Imprägnierung
Das Imprägnieren von Holz ist ein fester Bestandteil dieses Codes. Eigenständige Imprägnierwerke, die kein Sägen oder Hobeln durchführen, können hier ebenfalls klassifiziert werden.
Vergleich mit verwandten WZ-Codes
- WZ-Code
- Bezeichnung
- Abgrenzung zu 16.11.0
- 16.21
- Herstellung von Furnieren und Platten
- Umfasst die Produktion von Holzwerkstoffen, nicht nur die Bearbeitung von Massivholz.
- 16.23
- Herstellung von Fenstern und Türen
- Bezieht sich auf die Montage von Fertigprodukten, nicht auf die Vorstufe.
- 31.01
- Herstellung von Möbeln
- Klassifiziert die Endproduktion, nicht die Zulieferung von bearbeitetem Holz.
- 02.20
- Holzfällung
- Bezieht sich auf das Fällen von Bäumen, nicht auf die handwerkliche Bearbeitung.
Checkliste: Ist 16.11.0 der richtige Code für mein Gewerbe?
Beantworten Sie diese Fragen, um die Zuordnung zu prüfen:
- Bearbeiten Sie Rundholz oder Schnittholz mechanisch (Sägen, Hobeln, Fräsen)?
Imprägnieren Sie Holz zum Schutz vor Witterung oder Schädlingen?
Produzieren Sie keine fertigen Möbel, Fenster, Türen oder Treppen?
Verkaufen Sie das bearbeitete Holz als Halbzeug weiter oder nutzen es intern?
Wenn Sie alle Fragen mit Ja beantworten, ist 16.11.0 wahrscheinlich korrekt.
Praktische Schritte zur Gewerbeanmeldung
So gehen Sie vor, um Ihren Betrieb mit diesem Code anzumelden:
- Kontaktieren Sie Ihr örtliches Gewerbe- oder Ordnungsamt.
Nennen Sie den exakten Wortlaut: "Säge- und Hobelwerke" und den Code "16.11.0".
Beschreiben Sie Ihre Tätigkeiten konkret, um Fehlzuordnungen zu vermeiden.
Für das Statistische Bundesamt ist die korrekte Code-Angabe verpflichtend.
Häufige Fragen (FAQ)
Welche konkreten Tätigkeiten fallen unter den WZ-Code 16.11.0?
Der Code umfasst das Sägen, Hobeln, Fräsen, Drechseln, Bohren, Schleifen und Imprägnieren von Holz sowie die Herstellung von Holzleisten, Blindholz und Bauholz für den Eigenbedarf. Darf ich mit der Code 16.11.0 auch Möbel herstellen?
Nein. Die Möbelherstellung ist explizit ausgeschlossen und wird unter der Abteilung 31 (Herstellung von Möbeln) klassifiziert. Wo melde ich meinen Betrieb mit diesem WZ-Code an?
Die Anmeldung erfolgt beim Gewerbeamt bzw. beim zuständigen Ordnungsamt Ihrer Gemeinde oder Stadt. Der Code ist für die statistische Erfassung durch das Statistische Bundesamt wichtig.
Häufig gestellte Fragen
Welche konkreten Tätigkeiten fallen unter den WZ-Code 16.11.0?
Der Code umfasst das Sägen, Hobeln, Fräsen, Drechseln, Bohren, Schleifen und Imprägnieren von Holz sowie die Herstellung von Holzleisten, Blindholz und Bauholz für den Eigenbedarf.
Darf ich mit der Code 16.11.0 auch Möbel herstellen?
Nein. Die Möbelherstellung ist explizit ausgeschlossen und wird unter der Abteilung 31 (Herstellung von Möbeln) klassifiziert.
Wo melde ich meinen Betrieb mit diesem WZ-Code an?
Die Anmeldung erfolgt beim Gewerbeamt bzw. beim zuständigen Ordnungsamt Ihrer Gemeinde oder Stadt. Der Code ist für die statistische Erfassung durch das Statistische Bundesamt wichtig.