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Unterklasse

WZ-Code 86.94.2 – Geburtshilfe und Hebammen

Hebammen bieten umfassende Betreuung vor, während und nach der Geburt.

Ebene Unterklasse
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Übersicht

Informationen zu WZ-Code 86.94.2

Vollständige Bezeichnung Geburtshilfe und Hebammen
Abschnitt R - Gesundheits- und Sozialwesen
Abteilung 86 - Gesundheitswesen
Gruppe 86.9 - Sonstiges Gesundheitswesen
Klasse 86.94 - Krankenpflege, Geburtshilfe und Hebammen
NACE Rev. 2.1 86.94.2
WZ 2008 Entsprechung 86.90.2
Kundensystematik 860

Compliance Risk Score

5 von 5 Faktoren bestanden

10 / 10
Wie wir diesen Score berechnen ->
Zuordnung

Für welche Berufe gilt dieser WZ-Code?

Dieser WZ-Code wird anhand offizieller Berufs- und Crosswalk-Daten mit passenden Berufsprofilen verknüpft.

Ebenfalls relevant für

Quelle: ESCO-NACE-crosswalk, Stand: 2026-05-05 · offizieller Nachweis

Vorgänger (WZ 2008)

Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .

Offizielle Hinweise

Umsteigeschlüssel

Im Umsteigeschlüssel ist die WZ-2008-Entsprechung als ex-Position gekennzeichnet.

Einordnung

Was umfasst der WZ-Code 86.94.2?

Hebammen bieten umfassende Betreuung vor, während und nach der Geburt. Ihre Leistungen umfassen Schwangerschaftsvorsorge, Geburtsvorbereitung, Geburtsbegleitung und Wochenbettbetreuung. Die Kosten trägt in der Regel die gesetzliche Krankenversicherung. Die rechtliche Grundlage bildet das Hebammengesetz (HebG), das Ausbildung und Berufsausübung regelt. Dieser Artikel erklärt die Aufgaben einer Hebamme, Ihre Rechte und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten. Was macht eine Hebamme? Aufgaben und Leistungen im Überblick

Hebammen sind Fachkräfte für die physiologische Geburt und die Zeit danach. Ihre Betreuung beginnt oft schon bei einem Kinderwunsch und erstreckt sich bis zum Ende der Stillzeit.

Vorsorge während der Schwangerschaft

Hebammen dürfen die Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft durchführen, sofern keine Risikoschwangerschaft vorliegt. Dazu gehören:

  • Kontrollen des Gesundheitszustands von Mutter und Kind
  • Überwachung von Kindsbewegungen und Herzton
  • Beratung zu Ernährung, Beschwerden und Geburtsvorbereitung

Betreuung unter der Geburt

Eine Hebamme leitet die Geburt an und überwacht den Geburtsverlauf. Sie ist die erste Ansprechpartnerin bei Fragen und unterstützt die Gebärende mit Atemtechniken und Positionierungsvorschlägen. Bei Komplikationen zieht sie einen Arzt hinzu.

Wochenbettbetreuung und Nachsorge

Nach der Entbindung besucht die Hebamme Mutter und Kind regelmäßig zu Hause. Sie kontrolliert die Rückbildung, unterstützt beim Stillen, überprüft die Gesundheit des Neugeborenen und berät in allen Fragen der Säuglingspflege. Rechtliche Grundlagen: Das Hebammengesetz (HebG)

Die Berufsausübung der Hebammen ist im Hebammengesetz geregelt. Seit 2020 ist die Ausbildung vollständig akademisiert und erfolgt an Hochschulen. Das Gesetz definiert:

  • Voraussetzungen für die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung
  • Inhalte und Dauer des Hebammenstudiums
  • Berufspflichten und Befugnisse

Regelungen zur Zusammenarbeit mit Ärzten

Hebammen unterliegen der Schweigepflicht und müssen sich regelmäßig fortbilden. Kosten und Krankenkassenleistungen: Was wird übernommen?

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für Hebammenleistungen vollständig. Dazu zählen:

  • Leistung
  • Umfang
  • Kostenübernahme
  • Schwangerschaftsvorsorge
  • Betreuung bei unkomplizierter Schwangerschaft
  • Vollständig
  • Geburtsvorbereitungskurse
  • Einzel- oder Gruppenkurse
  • Vollständig
  • Geburtsbegleitung
  • Betreuung während der Geburt im Krankenhaus oder Hausgeburt
  • Vollständig
  • Wochenbettbetreuung
  • Bis zu 12 Wochen nach der Geburt, bei Bedarf länger
  • Vollständig
  • Privatversicherte sollten ihren Vertrag prüfen, da die Übernahme variieren kann.
  • Wie finde ich die richtige Hebamme? Tipps und häufige Fehler

Die Wahl der Hebamme ist persönlich. Ein guter Kontakt und Vertrauen sind entscheidend.

Checkliste für die Auswahl

Frühzeitig suchen: Gute Hebammen sind oft Monate im Voraus ausgebucht.

Erstgespräch vereinbaren: Chemie und Sympathie sind subjektiv, aber wichtig.

Erfahrung und Spezialisierungen erfragen: Manche Hebammen haben Zusatzqualifikationen für Zwillinge, Wassergeburt oder besondere Betreuungskonzepte.

Erreichbarkeit und Einsatzgebiet klären: Ist sie für Hausgeburten verfügbar? Wie ist der Notfallplan?

Typische Probleme und regionale Engpässe

In ländlichen Regionen oder bestimmten Städten kann die Hebammensuche schwierig sein. Viele Hebammen haben lange Wartelisten. Alternative Modelle wie Hebammenpraxen oder Beleghebammen im Krankenhaus können eine Lösung sein. Bei Engpässen helfen Hebammenverbände oder die Krankenkasse bei der Vermittlung. FAQ: Häufige Fragen zu Hebammen

Was kostet eine Hebamme und übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für Hebammenleistungen während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett vollständig. Dazu gehören Vorsorge, Geburtsvorbereitung, Geburtsbegleitung und Nachsorge. Privat versicherte Personen sollten ihren Tarif prüfen.

Bis wann nach der Geburt hat man Anspruch auf Hebammenhilfe?

Der Anspruch auf Nachsorge durch eine Hebamme besteht bis zu 12 Wochen nach der Geburt. Bei Bedarf kann dieser Zeitraum verlängert werden, beispielsweise bei Stillproblemen oder besonderen medizinischen Erfordernissen.

Kann ich meine Hebamme selbst aussuchen?

Ja, Sie haben die freie Wahl der Hebamme. Allerdings kann es regional zu Engpässen kommen, daher empfiehlt sich eine frühzeitige Suche und Kontaktaufnahme, ideally bereits in der frühen Schwangerschaft.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine Hebamme und übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für Hebammenleistungen während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett vollständig. Dazu gehören Vorsorge, Geburtsvorbereitung, Geburtsbegleitung und Nachsorge. Privat versicherte Personen sollten ihren Tarif prüfen.

Bis wann nach der Geburt hat man Anspruch auf Hebammenhilfe?

Der Anspruch auf Nachsorge durch eine Hebamme besteht bis zu 12 Wochen nach der Geburt. Bei Bedarf kann dieser Zeitraum verlängert werden, beispielsweise bei Stillproblemen oder besonderen medizinischen Erfordernissen.

Kann ich meine Hebamme selbst aussuchen?

Ja, Sie haben die freie Wahl der Hebamme. Allerdings kann es regional zu Engpässen kommen, daher empfiehlt sich eine frühzeitige Suche und Kontaktaufnahme, ideally bereits in der frühen Schwangerschaft.