WZ-Code 23.61.1 – Herstellung von Baublöcken und Mauersteinen aus Kalksandstein oder Porenbeton
Der WZ-Code 23.61.1 erfasst Unternehmen, die Baublöcke und Mauersteine aus Kalksandstein oder Porenbeton produzieren.
Compliance Risk Score
5 von 5 Faktoren bestanden
- Offizielle Quelle verifiziert - WZ 2025 Gliederung: Code und Bezeichnung vorhanden
- Internationales Mapping - NACE Rev. 2.1 Entsprechung vorhanden
- Migration zur Vorversion - WZ 2008 -> WZ 2025 Zuordnung inkl. Hinweise (1 Notizen)
- Vollständige Hierarchie - Hierarchie vollständig: 5/5 Ebenen
- Schwellenwerte dokumentiert - Keine offiziellen Schwellenwerte je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Handels-/Export-Mapping - Keine offizielle HS/CN-Verknüpfung je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Legacy-Crosswalk - Legacy-Zuordnung vorhanden (1 Codes)
Für welche Berufe gilt dieser WZ-Code?
Dieser WZ-Code wird anhand offizieller Berufs- und Crosswalk-Daten mit passenden Berufsprofilen verknüpft.
Quelle: ESCO-NACE-crosswalk, Stand: 2026-05-05 · offizieller Nachweis
Vorgänger (WZ 2008)
Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .
Offizielle Hinweise
Umsteigeschlüssel
Im Umsteigeschlüssel ist die WZ-2008-Entsprechung als ex-Position gekennzeichnet.
Verwandte WZ-Codes
Was umfasst der WZ-Code 23.61.1?
Der WZ-Code 23.61.1 erfasst Unternehmen, die Baublöcke und Mauersteine aus Kalksandstein oder Porenbeton produzieren. Diese Tätigkeit gehört zur Abteilung „Herstellung von Glas und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden“ im verarbeitenden Gewerbe. Typisch sind die Herstellung formatgerechter Steine für Mauerwerk, die meist in Normgrößen gefertigt und an Bauunternehmen oder Baumärkte geliefert werden. Für die Gewerbeanmeldung in Deutschland müssen Sie diesen Code angeben, sofern Ihr Betrieb ausschließlich oder schwerpunktmäßig solche Produkte herstellt. Was umfasst der Code 23.61.1 genau?
Der Code bezieht sich auf die Herstellung von Baublöcken und Mauersteinen, die aus Kalksandstein oder Porenbeton bestehen. Kalksandstein wird aus Kalk, Sand und Wasser unter Dampfdruck gehärtet, Porenbeton entsteht durch Aufschäumen einer Mischung aus Quarzsand, Kalk, Zement und Wasser. Beide Materialien werden vor allem für tragendes und nicht-tragendes Mauerwerk im Hochbau verwendet. Die Produktion umfasst processes wie Mischen, Formen, Härten und Schneiden der Steine. Nicht eingeschlossen sind andere Betonerzeugnisse wie Fertigteile, Rohre oder Bodenplatten, die unter anderen WZ-Codes fallen.
Typische Tätigkeiten und Abgrenzung
Betriebe in dieser Branche führen häufig folgende Tätigkeiten aus: Rohstoffaufbereitung, Mischen der Materialien, Gießen oder Pressen in Formen, Autoklavieren zur Härter, Schneiden auf Maß und Verpackung. Wichtig ist die Abgrenzung zu ähnlichen Codes. Beispielsweise fällt die Herstellung von Betonfertigteilen unter WZ 23.61.0, während 23.61.1 spezifisch für Kalksandstein- und Porenbetonsteine ist. Auch die Produktion von Ziegeln oder Natursteinmauerwerk ist anders klassifiziert. Verwechslungen können bei der Gewerbeanmeldung zu Fehlern führen, die später Korrekturen erfordern.
Hinweise zur Gewerbeanmeldung
Für die Anmeldung eines Gewerbes in dieser Branche in Deutschland müssen Sie den Code 23.61.1 beim Gewerbeamt oder über das Dienstleistungsportal Ihres Bundeslandes angeben. Neben der standardmäßigen Gewerbeanmeldung können zusätzliche Genehmigungen nötig sein, etwa nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, wenn Ihre Anlage bestimmte Emissionsgrenzwerte überschreitet. Prüfen Sie auch lokale Bauvorschriften, da Produktionsstätten oft in gewerblichen Zonen angesiedelt sein müssen. Umweltauflagen betreffend Abwasser oder Staubemissionen sind ebenfalls zu beachten.
Potenzieller Fehler und Einschränkungen
Ein häufiger Fehler ist die falsche Zuordnung ähnlicher Aktivitäten. Wenn Ihr Betrieb neben Kalksandsteinen auch andere Betonerzeugnisse herstellt, müssen Sie möglicherweise mehrere WZ-Codes angeben. 23.61.1 deckt nur die spezifische Produktion von Blöcken und Steinen ab, nicht deren Vertrieb oder Montage. Beachten Sie, dass die Branche von Baukonjunktur und Rohstoffpreisen abhängt, was wirtschaftliche Risiken birgt. Technologische Anforderungen an Maschinen und Qualitätskontrolle können hohe Investitionen erfordern.
Praxisnahe Empfehlungen
Vor der Gründung sollten Sie Marktanalysen durchführen, um Nachfrage und Wettbewerb einzuschätzen. Kooperationen mit Bauunternehmen oder Händlern können Absatzwege sichern. Achten Sie auf Qualitätsstandards wie DIN-Normen für Baustoffe, da diese für die Vermarktung entscheidend sind. Für Kleinbetriebe kann der Einstieg über Nischenprodukte wie spezielle Steinformate sinnvoll sein. Nutzen Sie Beratungsangebote der Industrie- und Handelskammern zu rechtlichen und steuerlichen Aspekten.
Häufig gestellte Fragen
Welche Produkte fallen unter WZ 23.61.1?
Unter diesen Code fallen speziell Baublöcke und Mauersteine aus Kalksandstein oder Porenbeton, nicht andere Betonerzeugnisse wie Fertigteile oder Rohre.
Braucht man für diese Tätigkeit eine besondere Genehmigung?
Eine Gewerbeanmeldung ist erforderlich, zusätzlich können baurechtliche und umweltrechtliche Genehmigungen nötig sein, abhängig von der Betriebsgröße und lokalen Vorschriften.