WZ-Code 23.13.9 – Herstellung von Trinkgläsern und anderen Haushaltswaren aus Glas a. n. g.
Der WZ-Code 23.13.9 bezeichnet die Herstellung von Trinkgläsern und anderen Haushaltswaren aus Glas, die nicht anderweitig klassifiziert sind.
Compliance Risk Score
5 von 5 Faktoren bestanden
- Offizielle Quelle verifiziert - WZ 2025 Gliederung: Code und Bezeichnung vorhanden
- Internationales Mapping - NACE Rev. 2.1 Entsprechung vorhanden
- Migration zur Vorversion - WZ 2008 -> WZ 2025 Zuordnung inkl. Hinweise (1 Notizen)
- Vollständige Hierarchie - Hierarchie vollständig: 5/5 Ebenen
- Schwellenwerte dokumentiert - Keine offiziellen Schwellenwerte je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Handels-/Export-Mapping - Keine offizielle HS/CN-Verknüpfung je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Legacy-Crosswalk - Legacy-Zuordnung vorhanden (1 Codes)
Für welche Berufe gilt dieser WZ-Code?
Dieser WZ-Code wird anhand offizieller Berufs- und Crosswalk-Daten mit passenden Berufsprofilen verknüpft.
Quelle: ESCO-NACE-crosswalk, Stand: 2026-05-05 · offizieller Nachweis
Vorgänger (WZ 2008)
Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .
Offizielle Hinweise
Umsteigeschlüssel
Im Umsteigeschlüssel ist die WZ-2008-Entsprechung als ex-Position gekennzeichnet.
Verwandte WZ-Codes
Was umfasst der WZ-Code 23.13.9?
Der WZ-Code 23.13.9 bezeichnet die Herstellung von Trinkgläsern und anderen Haushaltswaren aus Glas, die nicht anderweitig klassifiziert sind. Diese Klassifikation dient primär statistischen und administrativen Zwecken, etwa für die Zuordnung von Unternehmen im Rahmen der amtlichen Statistik oder für behördliche Meldungen. Konkret umfasst der Code die Produktion von Hohlglas für den Haushaltsbereich, jedoch mit einigen Abgrenzungen und praktischen Einschränkungen, die für Betroffene relevant sein können. Was der Code 23.13.9 genau abdeckt
Code 23.13.9 ist eine Unterkategorie der Hohlglasherstellung (WZ 23.13) und bezieht sich speziell auf Erzeugnisse für den Haushaltsbedarf. Dazu zählen:
- Trinkgläser verschiedener Art und Form
- Geschirrteile aus Glas wie Schüsseln oder Schalen
- Dekorative Glasgegenstände für den Haushalt, beispielsweise Vasen
Sonstige Glaswaren, die nicht unter spezifischere Codes fallen
Wichtig ist die Abgrenzung zu anderen Codes: Die Herstellung von Verpackungsglas (z.B. Flaschen) fällt unter 23.13.1, während labor- oder technisches Glas in 23.19 klassifiziert wird.
Typische Herstellungsverfahren im Überblick
Für die Produktion von Haushaltsglaswaren kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, die sich nach Form, Menge und gewünschten Eigenschaften richten.
Glasblasen
Traditionell und oft für hochwertige oder individuell geformte Stücke verwendet. Kann manuell oder automatisiert erfolgen.
Pressen
Eignet sich für massivere Teile mit einfacheren Formen, etwa dickwandige Schalen.
Ziehen
Wird seltener für Haushaltswaren genutzt, aber für bestimmte Standardformen möglich.
Die Wahl des Verfahrens hängt von Faktoren wie Stückzahl, Kosten und Designanforderungen ab. Automatisierte Prozesse dominieren bei Serienproduktion, während manuelle Techniken für Kleinserien oder Kunsthandwerk relevant bleiben.
Häufige Missverständnisse und Fehler bei der Zuordnung
Bei der Anwendung von Code 23.13.9 kommt es regelmäßig zu Verwechslungen oder fehlerhaften Klassifikationen.
Irrtum: Alle Glaswaren für den Haushalt fallen unter 23.13.9. Korrektur: Glas mit primär technischer Funktion (z.B. hitzebeständiges Kochgeschirr) kann in 23.19 gehören.
Irrtum: Die Herstellung von Glasrohlingen ist included. Korrektur: Die Produktion von Rohglas wird unter 23.1 erfasst, nicht unter 23.13.
Irrtum: Reparatur oder Veredelung bestehender Glaswaren ist Teil des Codes. Korrektur: Diese Tätigkeiten sind separate Klassifikationen, etwa im Bereich Dienstleistungen.
Eine präzise Zuordnung erfordert daher Kenntnis der exakten Produktpalette und Herstellungsprozesse.
Praktische Einschränkungen und was nicht abgedeckt ist
Code 23.13.9 hat definierte Grenzen, die bei betrieblicher oder statistischer Nutzung beachtet werden müssen.
Nicht enthalten sind:
- Glaswaren für gewerbliche oder industrielle Zwecke (z.B. Laborgeräte)
- Glasverpackungen wie Flaschen oder Konservengläser (23.13.1)
- Die Herstellung von Glas selbst als Grundmaterial (23.1)
Veredelungsarbeiten wie Bemalen oder Ätzen (dafür existieren eigene Codes)
Für Unternehmen mit gemischter Produktion bedeutet dies eine Aufteilung auf mehrere Codes, was administrativen Aufwand verursachen kann.
Relevanz für Unternehmen und Statistiken
Die Klassifikation dient weniger der operativen Steuerung als vielmehr der einheitlichen Erfassung wirtschaftlicher Aktivitäten.
Hauptanwendungen:
- Amtliche Statistiken, etwa durch das Statistische Bundesamt
- Wirtschaftsberichterstattung und Branchenanalysen
- Administrative Meldungen, beispielsweise bei IHK oder Finanzbehörden
Marktstudien, die auf einheitlichen Daten basieren
Für einzelne Hersteller ist die korrekte Zuordnung vor allem bei behördlichen Verfahren relevant, kann aber auch bei Förderanträgen oder Branchenbenchmarks eine Rolle spielen.
Zusammenfassung der key points
Code 23.13.9 klassifiziert die Herstellung von Trinkgläsern und ähnlichen Haushaltswaren aus Glas, soweit nicht anderweitig spezifiziert. Die Abgrenzung zu anderen Glascodes ist essentiell, da Fehler zu falschen statistischen Daten oder administrativen Komplikationen führen können. Für Unternehmen bedeutet die Nutzung des Codes primär Pflicht, nicht Nutzen – korrekte Anwendung vermeidet jedoch Probleme und gewährleistet vergleichbare Branchendaten.
Häufig gestellte Fragen
Was umfasst der WZ-Code 23.13.9?
Der WZ-Code 23.13.9 beschreibt die Tätigkeit 'Herstellung von Trinkgläsern und anderen Haushaltswaren aus Glas a. n. g.' innerhalb der WZ 2025.