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WZ-Code 23.13.9 – Herstellung von Trinkgläsern und anderen Haushaltswaren aus Glas a. n. g.

Der WZ-Code 23.13.9 bezeichnet die Herstellung von Trinkgläsern und anderen Haushaltswaren aus Glas, die nicht anderweitig klassifiziert sind.

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Übersicht

Informationen zu WZ-Code 23.13.9

Vollständige Bezeichnung Herstellung von Trinkgläsern und anderen Haushaltswaren aus Glas a. n. g.
Abschnitt C - Verarbeitendes Gewerbe
Abteilung 23 - Herstellung von Glas und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden
Gruppe 23.1 - Herstellung von Glas und Glaswaren
Klasse 23.13 - Herstellung von Hohlglas
NACE Rev. 2.1 23.13.9
WZ 2008 Entsprechung 23.13.0
Kundensystematik 230

Compliance Risk Score

5 von 5 Faktoren bestanden

10 / 10
Wie wir diesen Score berechnen ->
Zuordnung

Für welche Berufe gilt dieser WZ-Code?

Dieser WZ-Code wird anhand offizieller Berufs- und Crosswalk-Daten mit passenden Berufsprofilen verknüpft.

Quelle: ESCO-NACE-crosswalk, Stand: 2026-05-05 · offizieller Nachweis

Vorgänger (WZ 2008)

Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .

Offizielle Hinweise

Umsteigeschlüssel

Im Umsteigeschlüssel ist die WZ-2008-Entsprechung als ex-Position gekennzeichnet.

Einordnung

Was umfasst der WZ-Code 23.13.9?

Der WZ-Code 23.13.9 bezeichnet die Herstellung von Trinkgläsern und anderen Haushaltswaren aus Glas, die nicht anderweitig klassifiziert sind. Diese Klassifikation dient primär statistischen und administrativen Zwecken, etwa für die Zuordnung von Unternehmen im Rahmen der amtlichen Statistik oder für behördliche Meldungen. Konkret umfasst der Code die Produktion von Hohlglas für den Haushaltsbereich, jedoch mit einigen Abgrenzungen und praktischen Einschränkungen, die für Betroffene relevant sein können. Was der Code 23.13.9 genau abdeckt

Code 23.13.9 ist eine Unterkategorie der Hohlglasherstellung (WZ 23.13) und bezieht sich speziell auf Erzeugnisse für den Haushaltsbedarf. Dazu zählen:

  • Trinkgläser verschiedener Art und Form
  • Geschirrteile aus Glas wie Schüsseln oder Schalen
  • Dekorative Glasgegenstände für den Haushalt, beispielsweise Vasen

Sonstige Glaswaren, die nicht unter spezifischere Codes fallen

Wichtig ist die Abgrenzung zu anderen Codes: Die Herstellung von Verpackungsglas (z.B. Flaschen) fällt unter 23.13.1, während labor- oder technisches Glas in 23.19 klassifiziert wird.

Typische Herstellungsverfahren im Überblick

Für die Produktion von Haushaltsglaswaren kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, die sich nach Form, Menge und gewünschten Eigenschaften richten.

Glasblasen

Traditionell und oft für hochwertige oder individuell geformte Stücke verwendet. Kann manuell oder automatisiert erfolgen.

Pressen

Eignet sich für massivere Teile mit einfacheren Formen, etwa dickwandige Schalen.

Ziehen

Wird seltener für Haushaltswaren genutzt, aber für bestimmte Standardformen möglich.

Die Wahl des Verfahrens hängt von Faktoren wie Stückzahl, Kosten und Designanforderungen ab. Automatisierte Prozesse dominieren bei Serienproduktion, während manuelle Techniken für Kleinserien oder Kunsthandwerk relevant bleiben.

Häufige Missverständnisse und Fehler bei der Zuordnung

Bei der Anwendung von Code 23.13.9 kommt es regelmäßig zu Verwechslungen oder fehlerhaften Klassifikationen.

Irrtum: Alle Glaswaren für den Haushalt fallen unter 23.13.9. Korrektur: Glas mit primär technischer Funktion (z.B. hitzebeständiges Kochgeschirr) kann in 23.19 gehören.

Irrtum: Die Herstellung von Glasrohlingen ist included. Korrektur: Die Produktion von Rohglas wird unter 23.1 erfasst, nicht unter 23.13.

Irrtum: Reparatur oder Veredelung bestehender Glaswaren ist Teil des Codes. Korrektur: Diese Tätigkeiten sind separate Klassifikationen, etwa im Bereich Dienstleistungen.

Eine präzise Zuordnung erfordert daher Kenntnis der exakten Produktpalette und Herstellungsprozesse.

Praktische Einschränkungen und was nicht abgedeckt ist

Code 23.13.9 hat definierte Grenzen, die bei betrieblicher oder statistischer Nutzung beachtet werden müssen.

Nicht enthalten sind:

  • Glaswaren für gewerbliche oder industrielle Zwecke (z.B. Laborgeräte)
  • Glasverpackungen wie Flaschen oder Konservengläser (23.13.1)
  • Die Herstellung von Glas selbst als Grundmaterial (23.1)

Veredelungsarbeiten wie Bemalen oder Ätzen (dafür existieren eigene Codes)

Für Unternehmen mit gemischter Produktion bedeutet dies eine Aufteilung auf mehrere Codes, was administrativen Aufwand verursachen kann.

Relevanz für Unternehmen und Statistiken

Die Klassifikation dient weniger der operativen Steuerung als vielmehr der einheitlichen Erfassung wirtschaftlicher Aktivitäten.

Hauptanwendungen:

  • Amtliche Statistiken, etwa durch das Statistische Bundesamt
  • Wirtschaftsberichterstattung und Branchenanalysen
  • Administrative Meldungen, beispielsweise bei IHK oder Finanzbehörden

Marktstudien, die auf einheitlichen Daten basieren

Für einzelne Hersteller ist die korrekte Zuordnung vor allem bei behördlichen Verfahren relevant, kann aber auch bei Förderanträgen oder Branchenbenchmarks eine Rolle spielen.

Zusammenfassung der key points

Code 23.13.9 klassifiziert die Herstellung von Trinkgläsern und ähnlichen Haushaltswaren aus Glas, soweit nicht anderweitig spezifiziert. Die Abgrenzung zu anderen Glascodes ist essentiell, da Fehler zu falschen statistischen Daten oder administrativen Komplikationen führen können. Für Unternehmen bedeutet die Nutzung des Codes primär Pflicht, nicht Nutzen – korrekte Anwendung vermeidet jedoch Probleme und gewährleistet vergleichbare Branchendaten.

Häufig gestellte Fragen

Was umfasst der WZ-Code 23.13.9?

Der WZ-Code 23.13.9 beschreibt die Tätigkeit 'Herstellung von Trinkgläsern und anderen Haushaltswaren aus Glas a. n. g.' innerhalb der WZ 2025.