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Unterklasse

WZ-Code 14.10.3 – Herstellung von gewirkter und gestrickter Wäsche (ohne Miederwaren)

Der WZ-Code 14.14.2 „Herstellung von gewirkter und gestrickter Wäsche (ohne Miederwaren)“ ist eine Klassifikation für Unternehmen in der Bekleidungsindustrie.

Ebene Unterklasse
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Übersicht

Informationen zu WZ-Code 14.10.3

Vollständige Bezeichnung Herstellung von gewirkter und gestrickter Wäsche (ohne Miederwaren)
Abschnitt C - Verarbeitendes Gewerbe
Abteilung 14 - Herstellung von Bekleidung
Gruppe 14.1 - Herstellung von Bekleidung aus gewirktem und gestricktem Stoff
Klasse 14.10 - Herstellung von Bekleidung aus gewirktem und gestricktem Stoff
NACE Rev. 2.1 14.10.3
WZ 2008 Entsprechung 14.14.2
Kundensystematik 140

Compliance Risk Score

5 von 5 Faktoren bestanden

10 / 10
Wie wir diesen Score berechnen ->

Vorgänger (WZ 2008)

Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .

Offizielle Hinweise

Umsteigeschlüssel

Im Umsteigeschlüssel ist die WZ-2008-Entsprechung als ex-Position gekennzeichnet.

Einordnung

Was umfasst der WZ-Code 14.10.3?

Der WZ-Code 14.14.2 „Herstellung von gewirkter und gestrickter Wäsche (ohne Miederwaren)“ ist eine Klassifikation für Unternehmen in der Bekleidungsindustrie. Er dient der statistischen Erfassung und eindeutigen Zuordnung von Betrieben, die konfektionierte Wäschestücke aus gewirkten oder gestrickten Textilien produzieren. Die korrekte Einordnung ist für die amtliche Statistik, aber auch für Branchenvergleiche und einige Formalitäten wichtig. Was bedeutet WZ-Code 14.14.2 genau?

Diese Klassifikation erfasst die betriebliche Tätigkeit der Herstellung von Wäsche aus Wirk- oder Strickmaterialien. Im Fokus steht die Konfektionierung, also das Zuschneiden und Zusammennähen der Stoffe zu fertigen Produkten.

Diese Produkte fallen darunter

Unterwäsche für Damen, Herren und Kinder (z.B. Slips, Boxershorts, Unterhemden)

Nachtwäsche (z.B. Pyjamas, Nachthemden)

T-Shirts, Longsleeves und Pullunder

Hemden und Blusen aus gewirkten oder gestrickten Stoffen

Ähnliche Bekleidungsstücke, die nicht als Oberbekleidung im engeren Sinne gelten

Diese Produkte sind ausgeschlossen

Miederwaren (Code 14.14.1): Dazu zählen Büstenhalter, Korsetts, Hüfthalter und Miederröcke.

Strumpfwaren und Socken (Code 14.14.3)

Die reine Herstellung von gewirktem oder gestricktem Stoff (Code 13.91.0)

Berufskleidung (Code 14.12.0) und sonstige Oberbekleidung (Code 14.13.0) aus anderen Materialien

Abgrenzung zu anderen WZ-Codes

Die Unterscheidung ist für eine korrekte Klassifizierung essentiell. Die folgende Tabelle hilft bei der Einordnung.

  • WZ-Code
  • Bezeichnung
  • Abgrenzung zu 14.14.2
  • 13.91.0
  • Herstellung von gewirktem und gestricktem Stoff
  • Bezieht sich auf die Produktion der Textilien (Stoffbahnen), nicht auf die Konfektion der Endprodukte.
  • 14.14.1
  • Herstellung von Miederwaren
  • Ist explizit für formgebende Unterwäsche ausgenommen.
  • 14.12.0
  • Herstellung von Berufskleidung
  • Für Arbeits- und Berufskleidung, die nicht primär als Wäsche klassifiziert wird.

14.13.0 Herstellung von sonstiger Oberbekleidung Umfasst Oberbekleidung wie Jacken oder Hosen, die nicht aus gewirkten/gestrickten Stoffen bestehen oder als solche definiert sind.

Praktische Anwendung und häufige Fehler

Die Zuordnung zum Code sollte sich immer auf den Hauptgeschäftszweck des Unternehmens stützen. Ein Betrieb, der sowohl Stoffe produziert als auch konfektioniert, muss den Schwerpunkt seiner Tätigkeit bestimmen.

Typische Probleme bei der Klassifizierung

Verwechslung mit Stoffherstellung: Der häufigste Fehler. Wer nur textile Flächengebilde wirkt oder strickt, gehört zu 13.91.0, nicht zu 14.14.2.

Unklare Abgrenzung zu Oberbekleidung: Die Einordnung von T-Shirts oder Strickpullis kann Grenzfälle bilden. Entscheidend ist die Definition als Wäsche oder Oberbekleidung.

Ignorieren der Miederwaren-Ausnahme: Die Herstellung von BHs muss immer unter 14.14.1 gemeldet werden.

Rechtliche und statistische Grundlage

Der WZ-Code (Statistische Systematik der Wirtschaftszweige) ist eine EU-weite Klassifikation. In Deutschland wird sie vom Statistischen Bundesamt geführt. Die Zuordnung dient primär der amtlichen Statistik und hat keine unmittelbare ausübungsrechtliche Bedeutung für den Betrieb selbst. Dennoch ist sie für die Branchenzuordnung in offiziellen Dokumenten und Registereintragungen verpflichtend.

Fragen und Antworten (FAQ)

Was genau fällt unter den WZ-Code 14.14.2?

Der Code umfasst die Herstellung von gewirkter und gestrickter Wäsche, darunter Unterwäsche, Nachtwäsche, T-Shirts, Hemden und ähnliche Kleidungsstücke aus gewirkten oder gestrickten Stoffen. Ausdrücklich ausgeschlossen sind Miederwaren wie Korsetts oder Büstenhalter. Welche Codes grenzen an 14.14.2 an und was ist der Unterschied?

Eng verwandt ist Code 13.91.0 (Herstellung von gewirktem und gestricktem Stoff), der sich auf die Stoffproduktion selbst bezieht, nicht auf die Konfektionierung der Endprodukte. Code 14.12.0 (Herstellung von Berufskleidung) und 14.13.0 (Herstellung von sonstiger Oberbekleidung) sind für andere Bekleidungsarten. Die genaue Abgrenzung ist für die korrekte Klassifizierung entscheidend. Welche häufigen Fehler sollte man bei der Klassifizierung vermeiden?

Ein häufiger Fehler ist die Verwechslung mit Code 13.91.0. Unternehmen, die nur Stoffe wirken oder stricken, gehören hierher, nicht in 14.14.2. Ein weiterer Fehler ist das Einschließen von Miederwaren, die einen separaten Code (14.14.1) haben. Die Klassifizierung sollte immer auf dem Hauptgeschäftsfeld basieren.

Häufig gestellte Fragen

Was genau fällt unter den WZ-Code 14.14.2?

Der Code umfasst die Herstellung von gewirkter und gestrickter Wäsche, darunter Unterwäsche, Nachtwäsche, T-Shirts, Hemden und ähnliche Kleidungsstücke aus gewirkten oder gestrickten Stoffen. Ausdrücklich ausgeschlossen sind Miederwaren wie Korsetts oder Büstenhalter.

Welche Codes grenzen an 14.14.2 an und was ist der Unterschied?

Eng verwandt ist Code 13.91.0 (Herstellung von gewirktem und gestricktem Stoff), der sich auf die Stoffproduktion selbst bezieht, nicht auf die Konfektionierung der Endprodukte. Code 14.12.0 (Herstellung von Berufskleidung) und 14.13.0 (Herstellung von sonstiger Oberbekleidung) sind für andere Bekleidungsarten. Die genaue Abgrenzung ist für die korrekte Klassifizierung entscheidend.

Welche häufigen Fehler sollte man bei der Klassifizierung vermeiden?

Ein häufiger Fehler ist die Verwechslung mit Code 13.91.0. Unternehmen, die nur Stoffe wirken oder stricken, gehören hierher, nicht in 14.14.2. Ein weiterer Fehler ist das Einschließen von Miederwaren, die einen separaten Code (14.14.1) haben. Die Klassifizierung sollte immer auf dem Hauptgeschäftsfeld basieren.