WZ-Code 14.10.3 – Herstellung von gewirkter und gestrickter Wäsche (ohne Miederwaren)
Der WZ-Code 14.14.2 „Herstellung von gewirkter und gestrickter Wäsche (ohne Miederwaren)“ ist eine Klassifikation für Unternehmen in der Bekleidungsindustrie.
Compliance Risk Score
5 von 5 Faktoren bestanden
- Offizielle Quelle verifiziert - WZ 2025 Gliederung: Code und Bezeichnung vorhanden
- Internationales Mapping - NACE Rev. 2.1 Entsprechung vorhanden
- Migration zur Vorversion - WZ 2008 -> WZ 2025 Zuordnung inkl. Hinweise (1 Notizen)
- Vollständige Hierarchie - Hierarchie vollständig: 5/5 Ebenen
- Schwellenwerte dokumentiert - Keine offiziellen Schwellenwerte je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Handels-/Export-Mapping - Keine offizielle HS/CN-Verknüpfung je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Legacy-Crosswalk - Legacy-Zuordnung vorhanden (1 Codes)
Vorgänger (WZ 2008)
Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .
Offizielle Hinweise
Umsteigeschlüssel
Im Umsteigeschlüssel ist die WZ-2008-Entsprechung als ex-Position gekennzeichnet.
Verwandte WZ-Codes
Was umfasst der WZ-Code 14.10.3?
Der WZ-Code 14.14.2 „Herstellung von gewirkter und gestrickter Wäsche (ohne Miederwaren)“ ist eine Klassifikation für Unternehmen in der Bekleidungsindustrie. Er dient der statistischen Erfassung und eindeutigen Zuordnung von Betrieben, die konfektionierte Wäschestücke aus gewirkten oder gestrickten Textilien produzieren. Die korrekte Einordnung ist für die amtliche Statistik, aber auch für Branchenvergleiche und einige Formalitäten wichtig. Was bedeutet WZ-Code 14.14.2 genau?
Diese Klassifikation erfasst die betriebliche Tätigkeit der Herstellung von Wäsche aus Wirk- oder Strickmaterialien. Im Fokus steht die Konfektionierung, also das Zuschneiden und Zusammennähen der Stoffe zu fertigen Produkten.
Diese Produkte fallen darunter
Unterwäsche für Damen, Herren und Kinder (z.B. Slips, Boxershorts, Unterhemden)
Nachtwäsche (z.B. Pyjamas, Nachthemden)
T-Shirts, Longsleeves und Pullunder
Hemden und Blusen aus gewirkten oder gestrickten Stoffen
Ähnliche Bekleidungsstücke, die nicht als Oberbekleidung im engeren Sinne gelten
Diese Produkte sind ausgeschlossen
Miederwaren (Code 14.14.1): Dazu zählen Büstenhalter, Korsetts, Hüfthalter und Miederröcke.
Strumpfwaren und Socken (Code 14.14.3)
Die reine Herstellung von gewirktem oder gestricktem Stoff (Code 13.91.0)
Berufskleidung (Code 14.12.0) und sonstige Oberbekleidung (Code 14.13.0) aus anderen Materialien
Abgrenzung zu anderen WZ-Codes
Die Unterscheidung ist für eine korrekte Klassifizierung essentiell. Die folgende Tabelle hilft bei der Einordnung.
- WZ-Code
- Bezeichnung
- Abgrenzung zu 14.14.2
- 13.91.0
- Herstellung von gewirktem und gestricktem Stoff
- Bezieht sich auf die Produktion der Textilien (Stoffbahnen), nicht auf die Konfektion der Endprodukte.
- 14.14.1
- Herstellung von Miederwaren
- Ist explizit für formgebende Unterwäsche ausgenommen.
- 14.12.0
- Herstellung von Berufskleidung
- Für Arbeits- und Berufskleidung, die nicht primär als Wäsche klassifiziert wird.
14.13.0 Herstellung von sonstiger Oberbekleidung Umfasst Oberbekleidung wie Jacken oder Hosen, die nicht aus gewirkten/gestrickten Stoffen bestehen oder als solche definiert sind.
Praktische Anwendung und häufige Fehler
Die Zuordnung zum Code sollte sich immer auf den Hauptgeschäftszweck des Unternehmens stützen. Ein Betrieb, der sowohl Stoffe produziert als auch konfektioniert, muss den Schwerpunkt seiner Tätigkeit bestimmen.
Typische Probleme bei der Klassifizierung
Verwechslung mit Stoffherstellung: Der häufigste Fehler. Wer nur textile Flächengebilde wirkt oder strickt, gehört zu 13.91.0, nicht zu 14.14.2.
Unklare Abgrenzung zu Oberbekleidung: Die Einordnung von T-Shirts oder Strickpullis kann Grenzfälle bilden. Entscheidend ist die Definition als Wäsche oder Oberbekleidung.
Ignorieren der Miederwaren-Ausnahme: Die Herstellung von BHs muss immer unter 14.14.1 gemeldet werden.
Rechtliche und statistische Grundlage
Der WZ-Code (Statistische Systematik der Wirtschaftszweige) ist eine EU-weite Klassifikation. In Deutschland wird sie vom Statistischen Bundesamt geführt. Die Zuordnung dient primär der amtlichen Statistik und hat keine unmittelbare ausübungsrechtliche Bedeutung für den Betrieb selbst. Dennoch ist sie für die Branchenzuordnung in offiziellen Dokumenten und Registereintragungen verpflichtend.
Fragen und Antworten (FAQ)
Was genau fällt unter den WZ-Code 14.14.2?
Der Code umfasst die Herstellung von gewirkter und gestrickter Wäsche, darunter Unterwäsche, Nachtwäsche, T-Shirts, Hemden und ähnliche Kleidungsstücke aus gewirkten oder gestrickten Stoffen. Ausdrücklich ausgeschlossen sind Miederwaren wie Korsetts oder Büstenhalter. Welche Codes grenzen an 14.14.2 an und was ist der Unterschied?
Eng verwandt ist Code 13.91.0 (Herstellung von gewirktem und gestricktem Stoff), der sich auf die Stoffproduktion selbst bezieht, nicht auf die Konfektionierung der Endprodukte. Code 14.12.0 (Herstellung von Berufskleidung) und 14.13.0 (Herstellung von sonstiger Oberbekleidung) sind für andere Bekleidungsarten. Die genaue Abgrenzung ist für die korrekte Klassifizierung entscheidend. Welche häufigen Fehler sollte man bei der Klassifizierung vermeiden?
Ein häufiger Fehler ist die Verwechslung mit Code 13.91.0. Unternehmen, die nur Stoffe wirken oder stricken, gehören hierher, nicht in 14.14.2. Ein weiterer Fehler ist das Einschließen von Miederwaren, die einen separaten Code (14.14.1) haben. Die Klassifizierung sollte immer auf dem Hauptgeschäftsfeld basieren.
Häufig gestellte Fragen
Was genau fällt unter den WZ-Code 14.14.2?
Der Code umfasst die Herstellung von gewirkter und gestrickter Wäsche, darunter Unterwäsche, Nachtwäsche, T-Shirts, Hemden und ähnliche Kleidungsstücke aus gewirkten oder gestrickten Stoffen. Ausdrücklich ausgeschlossen sind Miederwaren wie Korsetts oder Büstenhalter.
Welche Codes grenzen an 14.14.2 an und was ist der Unterschied?
Eng verwandt ist Code 13.91.0 (Herstellung von gewirktem und gestricktem Stoff), der sich auf die Stoffproduktion selbst bezieht, nicht auf die Konfektionierung der Endprodukte. Code 14.12.0 (Herstellung von Berufskleidung) und 14.13.0 (Herstellung von sonstiger Oberbekleidung) sind für andere Bekleidungsarten. Die genaue Abgrenzung ist für die korrekte Klassifizierung entscheidend.
Welche häufigen Fehler sollte man bei der Klassifizierung vermeiden?
Ein häufiger Fehler ist die Verwechslung mit Code 13.91.0. Unternehmen, die nur Stoffe wirken oder stricken, gehören hierher, nicht in 14.14.2. Ein weiterer Fehler ist das Einschließen von Miederwaren, die einen separaten Code (14.14.1) haben. Die Klassifizierung sollte immer auf dem Hauptgeschäftsfeld basieren.