WZ-Klasse 33.11 – Reparatur und Instandhaltung von Metallerzeugnissen
Was der WZ-Code 33.11.0 definiert Der Wirtschaftszweig 33.11.0 – Reparatur und Instandhaltung von Metallerzeugnissen – klassifiziert Betriebe, die bestehende Metallgegenstände reparieren, warten oder instand setzen.
Diese Klasse umfasst die Unterklasse 33.11.0 (gleiche Beschreibung).
Compliance Risk Score
5 von 5 Faktoren bestanden
- Offizielle Quelle verifiziert - WZ 2025 Gliederung: Code und Bezeichnung vorhanden
- Internationales Mapping - NACE Rev. 2.1 Entsprechung vorhanden
- Migration zur Vorversion - WZ 2008 -> WZ 2025 Zuordnung inkl. Hinweise (1 Notizen)
- Vollständige Hierarchie - Hierarchie vollständig: 5/5 Ebenen
- Schwellenwerte dokumentiert - Keine offiziellen Schwellenwerte je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Handels-/Export-Mapping - Keine offizielle HS/CN-Verknüpfung je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Legacy-Crosswalk - Legacy-Zuordnung vorhanden (1 Codes)
Für welche Berufe gilt dieser WZ-Code?
Dieser WZ-Code wird anhand offizieller Berufs- und Crosswalk-Daten mit passenden Berufsprofilen verknüpft.
Ebenfalls relevant für
Quelle: ESCO-NACE-crosswalk, Stand: 2026-05-05 · offizieller Nachweis
Vorgänger (WZ 2008)
Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .
Offizielle Hinweise
Umsteigeschlüssel
Im Umsteigeschlüssel ist die WZ-2008-Entsprechung als ex-Position gekennzeichnet.
Zugehörige Codes
Verwandte WZ-Codes
Was umfasst der WZ-Code 33.11.0?
Was der WZ-Code 33.11.0 definiert
Der Wirtschaftszweig 33.11.0 – Reparatur und Instandhaltung von Metallerzeugnissen – klassifiziert Betriebe, die bestehende Metallgegenstände reparieren, warten oder instand setzen. Diese Tätigkeiten zählen zum Dienstleistungssektor und grenzen sich klar von der Herstellung neuer Metallwaren ab. Typische Beispiele sind die Reparatur von Werkzeugen, Maschinenteilen, Behältern oder anderen metallenen Gebrauchsgütern.
Eingeschlossene Tätigkeiten im Detail
Unter den Code fallen alle Dienstleistungen, die der Wiederherstellung oder Erhaltung der Funktionstüchtigkeit von Metallerzeugnissen dienen. Dazu gehört das Ausbessern von Schäden, das Ersetzen verschlissener Komponenten, das Schärfen von Werkzeugen oder das Ausrichten von Bauteilen. Auch vorbeugende Wartungsarbeiten, die einen späteren Defekt verhindern sollen, sind inbegriffen. Abgrenzung: Was nicht unter 33.11.0 fällt
Nicht hierunter klassifiziert sind die Herstellung neuer Metallerzeugnisse (Abteilung C), die Installation von Maschinen und Anlagen (Abteilung F) oder die Reparatur von Fahrzeugen (45.20.1). Ebenso wenig zählen Arbeiten an Gebäuden oder Infrastrukturbauten dazu, da diese eigenen Bauleistungscodes zugeordnet sind.
Praktische Herausforderungen bei der Zuordnung
In der Praxis kommt es häufig zu Unsicherheiten, besonders wenn Betriebe sowohl reparieren als auch eigene Teile anfertigen. Entscheidend ist der primäre Zweck: Werden Teile spezifisch für eine Reparatur gefertigt, bleibt die Tätigkeit unter 33.11.0. Geht es jedoch um serienmäßige Produktion, ist die Abteilung C maßgeblich.
Häufige Fehler und wie man sie vermeidet
Ein verbreiteter Fehler ist die pauschale Kodierung als Herstellung, sobald Metall bearbeitet wird. Das ist nur korrekt, wenn ein neues, verkaufsfähiges Produkt entsteht. Bei Reparaturen hingegen bleibt der ursprüngliche Gegenstand erhalten und wird lediglich aufgearbeitet. Dokumentieren Sie klar den Reparaturauftrag und den Bezug zum bestehenden Objekt. Vergleich: Reparatur vs. Herstellung von Metallerzeugnissen KriteriumReparatur (33.11.0)Herstellung (Abteilung C) ZweckWiederherstellung bestehender FunktionSchaffung neuer Produkte AusgangsmaterialBestehender GegenstandRohmaterial oder Halbzeug ErgebnisOriginalobjekt instand gesetztNeues, eigenständiges Erzeugnis
Relevanz für Betriebe und Statistik
Die korrekte Zuordnung ist nicht nur für die amtliche Statistik wichtig, sondern kann auch bei der Inanspruchnahme von Förderprogrammen oder für die Branchenauskunft eine Rolle spielen. Fehlklassifikationen können zu falschen statistischen Ergebnissen oder sogar zu rechtlichen Fragen führen.
Checkliste für die eigene Einordnung
Fragen Sie sich: Steht die Wiederherstellung eines vorhandenen Metallgegenstands im Vordergrund? Wird kein neues, marktfähiges Produkt geschaffen? Bezieht sich die Arbeit auf ein konkretes, bereits genutztes Objekt? Wenn ja, ist 33.11.0 wahrscheinlich der passende Code.
Häufig gestellte Fragen
Welche konkreten Tätigkeiten fallen unter WZ 33.11.0?
Dazu zählen Reparatur, Wartung und Instandsetzung von Metallwaren wie Maschinenkomponenten, Werkzeugen, Behältern oder metallenen Gebrauchsgegenständen, sofern keine Herstellung neuer Produkte im Vordergrund steht.
Was ist bei der Abgrenzung zu anderen WZ-Codes zu beachten?
Kritisch ist die Trennung zur Herstellung (C) und Installation (F). Reparatur liegt vor, wenn bestehende Gegenstände instand gesetzt werden, nicht bei Neuanfertigung oder Erstmontage.
Gibt es typische Fehler bei der Zuordnung?
Häufig wird Reparatur fälschlich als Herstellung kodiert, besonders wenn eigene Teile gefertigt werden. Entscheidend ist der Zweck: Nur wenn Teile direkt für eine Reparatur produziert werden, bleibt es bei 33.11.0.