WZ-Klasse 32.12 – Herstellung von Schmuck, Gold- und Silberschmiedewaren, ohne Fantasieschmuck
Der WZ-Code 32.12.0 klassifiziert Unternehmen, die Schmuck, Gold- und Silberschmiedewaren herstellen – ausgenommen ist Fantasieschmuck.
Diese Klasse umfasst die Unterklasse 32.12.0 (gleiche Beschreibung).
Compliance Risk Score
5 von 5 Faktoren bestanden
- Offizielle Quelle verifiziert - WZ 2025 Gliederung: Code und Bezeichnung vorhanden
- Internationales Mapping - NACE Rev. 2.1 Entsprechung vorhanden
- Migration zur Vorversion - WZ 2008 -> WZ 2025 Zuordnung vorhanden
- Vollständige Hierarchie - Hierarchie vollständig: 5/5 Ebenen
- Schwellenwerte dokumentiert - Keine offiziellen Schwellenwerte je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Handels-/Export-Mapping - Keine offizielle HS/CN-Verknüpfung je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Legacy-Crosswalk - Legacy-Zuordnung vorhanden (1 Codes)
Für welche Berufe gilt dieser WZ-Code?
Dieser WZ-Code wird anhand offizieller Berufs- und Crosswalk-Daten mit passenden Berufsprofilen verknüpft.
Ebenfalls relevant für
Quelle: ESCO-NACE-crosswalk, Stand: 2026-05-05 · offizieller Nachweis
Vorgänger (WZ 2008)
Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .
Zugehörige Codes
Verwandte WZ-Codes
Was umfasst der WZ-Code 32.12.0?
Der WZ-Code 32.12.0 klassifiziert Unternehmen, die Schmuck, Gold- und Silberschmiedewaren herstellen – ausgenommen ist Fantasieschmuck. Die Abgrenzung ist entscheidend für Statistik, Förderung und Branchenzuordnung. Dieser Code umfasst nur Erzeugnisse aus Edelmetallen oder mit edelmetallbeschichteten Materialien, die als Schmuck dienen. Fantasieschmuck aus unedlen Metallen oder Kunststoff fällt heraus. Was der WZ-Code 32.12.0 umfasst
Die Klassifikation nach dem Statistischen Bundesamt definiert klar, welche Tätigkeiten und Produkte hier einzuordnen sind.
Herstellung von Schmuck aus Edelmetallen wie Gold, Silber oder Platin
Anfertigung von Trauringen, Ketten, Armbändern und Anhängern aus Edelmetall
Produktion von Gold- und Silberschmiedewaren, beispielsweise Tafelbesteck oder Dekoartikel aus Edelmetall
Verarbeitung von Perlen oder Edelsteinen, sofern sie direkt in Schmuck eingearbeitet werden
Reparatur und Umarbeitung von Schmuck, wenn es sich um eine handwerkliche Tätigkeit am Endprodukt handelt
Abgrenzung: Was nicht unter 32.12.0 fällt
Die Ausnahmen sind ebenso wichtig wie die Inklusion. Diese Bereiche gehören nicht hierher.
Fantasieschmuck aus unedlen Metallen, Kunststoff oder anderen Materialien ohne Edelmetallanteil
Herstellung von Uhren und Uhrwerken – diese haben einen eigenen Code (WZ 26.52.0)
Produktion von Metallwaren des täglichen Gebrauchs wie Briefbeschwerer oder Aschenbecher, sofern nicht aus Edelmetall
Bearbeitung von Edelsteinen ohne Schmuckherstellung, etwa das Schleifen von Diamanten für industrielle Zwecke
Herstellung von Schmuckzubehör wie Boxen oder Präsentationsständern
Typische Fehler bei der Code-Zuordnung
Viele Betriebe ordnen sich falsch zu, was zu Problemen bei Statistiken oder Förderanträgen führen kann.
Ein häufiger Irrtum ist die Einordnung von Fantasieschmuck. Auch wenn er hochwertig aussieht: Fehlt der Edelmetallanteil, gehört er nicht hierher. Ein weiterer Fehler ist die Nichtbeachtung von Zubehör. Die Herstellung von Schmucketuis oder Vitrinen ist kein Teil dieses Codes.
Manche Handwerker übersehen, dass die reine Edelsteinbearbeitung ohne Schmuckfertigung separat klassifiziert wird. Auch die Reparatur von Uhren ist ausgeschlossen.
Rechtliche und statistische Bedeutung
Der WZ-Code dient primär der amtlichen Statistik und der Wirtschaftsklassifikation. Finanzämter oder Handwerkskammern nutzen ihn jedoch auch.
Für Gold- und Silberschmiede kann die korrekte Zuordnung relevant sein, falls branchenspezifische Regelungen gelten. Die Handwerksordnung unterscheidet jedoch nicht nach WZ-Code, sondern nach Tätigkeit.
Förderprogramme偶尔 nutzen die Klassifikation zur Antragsprüfung. Eine fehlerhafte Zuordnung könnte hier Nachteile bringen.
Checkliste für die korrekte Einordnung
Nutzen Sie diese Punkte, um zu prüfen, ob Ihr Betrieb unter WZ 32.12.0 fällt.
Werden Edelmetalle wie Gold, Silber oder Platin verarbeitet?
Entstehen daraus Schmuck oder Goldschmiedewaren?
Ist Fantasieschmuck ausdrücklich ausgeschlossen?
Gehört die Tätigkeit nicht zur Uhrenherstellung oder Edelsteinbearbeitung ohne Schmuckbezug?
Wenn Sie alle Fragen mit Ja beantworten, ist die Zuordnung korrekt.
Vergleich mit ähnlichen WZ-Codes
- WZ-Code
- Bezeichnung
- Abgrenzung zu 32.12.0
- 32.13.0
- Herstellung von Fantasieschmuck
- Umfasst Schmuck aus unedlen Metallen, Kunststoff oder anderen Materialien ohne Edelmetall
- 26.52.0
- Herstellung von Uhren
- Uhren und Uhrwerke, auch wenn sie edle Materialien enthalten
- 32.99.0
- Herstellung von sonstigen Waren
- Kann Metallwaren des täglichen Gebrauchs include, die nicht als Schmuck gelten
Häufige Fragen (FAQ)
Was zählt nicht zum WZ-Code 32.12.0?
Nicht dazu gehören Fantasieschmuck, Metallwaren des täglichen Gebrauchs, Uhren oder die Bearbeitung von Edelsteinen ohne Schmuckherstellung.
Kann ein Betrieb beide Codes für Schmuck und Fantasieschmuck haben?
Ja, wenn klar getrennte Bereiche existieren. Meist ist jedoch eine Haupttätigkeit zu melden. Fantasieschmuck fällt unter WZ 32.13.0.
Was sind häufige Fehler bei der Code-Zuordnung?
Häufig wird Fantasieschmuck fälschlich hier eingeordnet oder die Herstellung von Schmuckzubehör übersehen, das ebenfalls nicht hierhin gehört.
Häufig gestellte Fragen
Was zählt nicht zum WZ-Code 32.12.0?
Nicht dazu gehören Fantasieschmuck, Metallwaren des täglichen Gebrauchs, Uhren oder die Bearbeitung von Edelsteinen ohne Schmuckherstellung.
Kann ein Betrieb beide Codes für Schmuck und Fantasieschmuck haben?
Ja, wenn klar getrennte Bereiche existieren. Meist ist jedoch eine Haupttätigkeit zu melden. Fantasieschmuck fällt unter WZ 32.13.0.
Was sind häufige Fehler bei der Code-Zuordnung?
Häufig wird Fantasieschmuck fälschlich hier eingeordnet oder die Herstellung von Schmuckzubehör übersehen, das ebenfalls nicht hierhin gehört.