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Klasse

WZ-Klasse 29.32 – Herstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für Kraftwagen

Der WZ-Code 29.32.0 klassifiziert Unternehmen, die sich mit der Herstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für Kraftwagen beschäftigen.

Diese Klasse umfasst die Unterklasse 29.32.0 (gleiche Beschreibung).

Ebene Klasse
Tiefe 4/5
Untergeordnet 0
Verwandt 1
Übersicht

Informationen zu WZ-Klasse 29.32

Vollständige Bezeichnung Herstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für Kraftwagen
Abschnitt C - Verarbeitendes Gewerbe
Abteilung 29 - Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen
Gruppe 29.3 - Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen
Klasse 29.32 - Herstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für Kraftwagen
Integrierte Unterklasse 29.32.0
NACE Rev. 2.1 29.32
WZ 2008 Entsprechung 23.12.0, 28.11.0, 28.25.0, 29.32.0
Kundensystematik 290

Compliance Risk Score

5 von 5 Faktoren bestanden

10 / 10
Wie wir diesen Score berechnen ->
Zuordnung

Für welche Berufe gilt dieser WZ-Code?

Dieser WZ-Code wird anhand offizieller Berufs- und Crosswalk-Daten mit passenden Berufsprofilen verknüpft.

Ebenfalls relevant für

Quelle: ESCO-NACE-crosswalk, Stand: 2026-05-05 · offizieller Nachweis

Vorgänger (WZ 2008)

Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .

Offizielle Hinweise

Umsteigeschlüssel

Im Umsteigeschlüssel ist die WZ-2008-Entsprechung als ex-Position gekennzeichnet.

Umsteigeschlüssel

Im Umsteigeschlüssel ist diese WZ-Position selbst als ex-Position gekennzeichnet.

Zugehörige Codes

Einordnung

Was umfasst der WZ-Code 29.32.0?

Der WZ-Code 29.32.0 klassifiziert Unternehmen, die sich mit der Herstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für Kraftwagen beschäftigen. Diese Branche umfasst eine Vielzahl von Produkten, die nicht unter spezifischere Codes fallen, und bietet sowohl Chancen als auch spezifische Herausforderungen. Wir geben Ihnen einen klaren Überblick über Inhalt, Vorzüge, Grenzen und praktische Aspekte. Was bedeutet WZ 29.32.0 genau?

Die Klassifikation "Herstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für Kraftwagen" erfasst Produkte, die für Kraftfahrzeuge bestimmt sind, aber keinen eigenen Untercode haben. Typische Beispiele sind bestimmte Arten von Halterungen, Verkleidungen, spezielle Karosserieanhängsel oder nicht-elektrische Interior-Komponenten. Der Code dient der statistischen Erfassung und branchenspezifischen Einordnung.

Vorteile der Branche

Die Herstellung in diesem Segment bietet einige klare Stärken. Die Nachfrage nach Individualisierung und Nachrüstung bei Fahrzeugen bleibt stabil. Viele Produkte haben vergleichsweise niedrige Entwicklungskosten und können in mittelständischen Betrieben gefertigt werden. Die Nähe zur starken deutschen Automobilindustrie eröffnet Absatzmöglichkeiten.

Nachteile und Risiken

Gleichzeitig existieren erhebliche Herausforderungen. Die Abhängigkeit von der Konjunktur der Automobilbranche macht anfällig für Schwankungen. Der Wettbewerb ist international und preissensitiv. Hohe Qualitäts- und Zertifizierungsanforderungen sowie die Rohstoffpreisvolatilität erhöhen den Druck. Was gehört alles dazu? – Eingeschlossene Produkte

Die folgenden Produktgruppen fallen typischerweise unter diesen Code, sofern sie nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind:

  • Bestimmte Karosserieteile und -zubehörteile
  • Halterungen und Befestigungselemente für nicht-elektrische Ausrüstung
  • Verkleidungen aus Kunststoff oder Metall
  • Sonstige mechanische Ausstattungsteile
  • Wichtige Ausschlüsse – was nicht dazu zählt
  • Folgende Produkte sind explizit ausgeschlossen und eigenen Codes zugeordnet:
  • Reifen (WZ 22.11)
  • Batterien (WZ 27.20)
  • Bremsen und Bremsenteile (WZ 29.32.0-1)
  • Getriebe (WZ 29.32.0-2)
  • Sitze (WZ 29.32.0-3)
  • Elektrische und elektronische Ausrüstung (WZ 29.32.0-4)

Typische Fehler und Fallstricke

Unternehmen wählen manchmal fälschlicherweise diesen Code, obwohl sie eigentlich spezialisiertere Teile herstellen, die einen eigenen Untercode haben. Das kann zu Fehlern in der Statistik und bei Förderanträgen führen. Ein weiteres Risiko ist die Unterschätzung der Compliance- und Qualitätssicherungsanforderungen der Automobilindustrie. Übersicht: Eingeschlossen vs. Ausgeschlossen

  • Eingeschlossen (WZ 29.32.0)
  • Ausgeschlossen (eigener Code)
  • Spezielle Halterungen
  • Reifen
  • Verkleidungen
  • Batterien
  • Sonstiges mechanisches Zubehör
  • Bremsen
  • Bestimmte Karosseriezusätze
  • Getriebe

Fazit

Der WZ-Code 29.32.0 deckt ein interessantes Nischensegment der Automobilzulieferindustrie ab. Während die Branche Zugang zu einem großen Markt bietet, erfordert sie auch spezifisches Know-how in Produktion und Compliance. Eine korrekte Code-Zuordnung ist essenziell.

Häufig gestellte Fragen

Was fällt unter den WZ-Code 29.32.0?

Der Code umfasst die Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen, die nicht in anderen spezifischen Kategorien erfasst sind, wie z.B. bestimmte Karosserieteile, Halterungen oder nicht-elektrische Ausstattungselemente.

Welche Produkte sind ausgeschlossen?

Ausgeschlossen sind u.a. Reifen, Batterien, Bremsen, Getriebe, Sitze und elektrische Ausrüstung, da diese eigenen WZ-Codes zugeordnet sind.

Welche Herausforderungen gibt es in dieser Branche?

Typische Herausforderungen sind hoher Wettbewerbsdruck, strenge Qualitätsanforderungen, Abhängigkeit von Automobilherstellern und schwankende Rohstoffpreise.