WZ-Klasse 25.91 – Herstellung von Fässern, Trommeln, Dosen, Eimern u. ä. Behältern aus Metall
Der WZ-Code 25.91.0 klassifiziert Betriebe, die Fässer, Trommeln, Dosen, Eimer und ähnliche Behälter aus Metall herstellen.
Diese Klasse umfasst die Unterklasse 25.91.0 (gleiche Beschreibung).
Compliance Risk Score
5 von 5 Faktoren bestanden
- Offizielle Quelle verifiziert - WZ 2025 Gliederung: Code und Bezeichnung vorhanden
- Internationales Mapping - NACE Rev. 2.1 Entsprechung vorhanden
- Migration zur Vorversion - WZ 2008 -> WZ 2025 Zuordnung vorhanden
- Vollständige Hierarchie - Hierarchie vollständig: 5/5 Ebenen
- Schwellenwerte dokumentiert - Keine offiziellen Schwellenwerte je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Handels-/Export-Mapping - Keine offizielle HS/CN-Verknüpfung je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Legacy-Crosswalk - Legacy-Zuordnung vorhanden (1 Codes)
Vorgänger (WZ 2008)
Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .
Zugehörige Codes
Verwandte WZ-Codes
Was umfasst der WZ-Code 25.91.0?
Der WZ-Code 25.91.0 klassifiziert Betriebe, die Fässer, Trommeln, Dosen, Eimer und ähnliche Behälter aus Metall herstellen. Diese Behälter dienen primär dem Transport und der Lagerung von Industriegütern – von chemischen Substanzen bis zu Lebensmitteln. Die Branche unterliegt strengen Material- und Sicherheitsstandards, insbesondere wenn Gefahrgut im Spiel ist. Produktionsfehler können hier zu erheblichen Haftungsrisiken führen. Was Code 25.91.0 genau umfasst – und was nicht
Die Klassifikation bezieht sich auf die Herstellung von Behältern, die wiederholt verwendet werden können und oft für den industriellen Einsatz designed sind. Dazu zählen:
- Fässer und Trommeln (meist 20 bis 250 Liter)
- Industriedosen (oft mit Verschlusssystemen für Sicherheit)
- Eimer und Kübel (auch in kleineren Volumina für Handhabung)
Spezialbehälter für bestimmte Industriezweige
Nicht enthalten sind Einwegverpackungen wie Getränkedosen (Code 25.92) oder reine Lagerbehälter, die nicht transportiert werden.
Materialien und Produktionstechniken im Überblick
Stahl dominiert bei größeren Behältern wie Fässern, oft mit Verzinkung gegen Korrosion. Aluminium kommt bei geringerem Gewicht zum Einsatz, etwa für transportintensive Anwendungen. Edelstahl ist selten und teuer, wird aber für hochreine oder korrosive Inhalte benötigt.
Die Produktion kombiniert Umformtechniken (Tiefziehen, Bördeln) mit Schweiß- und Verschlussmontage. Oberflächenbehandlungen wie Lackieren oder Beschichten sind üblich, um Lebensmitteltauglichkeit oder chemische Resistenz zu erreichen.
Normative Anforderungen und Qualitätsstandards
Behälter für Gefahrgut unterliegen den ADR/RID-Vorschriften. Diese regeln Bauart, Prüfung und Kennzeichnung. Für Lebensmittelkontakt ist die Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 relevant, die Migration von Stoffen ins Gut begrenzt.
Wichtige Industrienormen:
- DIN 6640-2 für Fässer
- DIN 6644-1 für Dosen
UN-Zulassung für Gefahrgutbehälter
Zertifizierungen nach ISO 9001 sind in der Branche verbreitet, aber nicht zwingend. Kundenseitig wird oft ein Qualitätsmanagement nachweis verlangt.
Typische Behältergrößen und Anwendungsbereiche
- Behältertyp
- Volumenbereich
- Häufige Anwendungen
- Industriedose
- 1–20 Liter
- Farben, Chemikalien, Schmierstoffe
- Eimer/Kübel
- 5–30 Liter
- Lebensmittel, Baustoffe, Agrarsektor
- Trommel
- 30–120 Liter
- Chemie, Pharma, Gefahrgut
- Fass
- 120–250 Liter
- Großvolumige Industriegüter, Öle
Praktische Herausforderungen und häufige Fehler
Korrosion ist das Hauptproblem, besonders bei nicht fachgerechter Beschichtung oder Materialwahl. Undichte Verschlüsse führen zu Leckagen, besonders bei temperatursensitiven Gütern. Die Behälter müssen oft stackbar sein – unzureichende Stabilität verursacht Lagerprobleme.
Weitere Risiken:
- Nichteinhaltung von Gefahrgutvorschriften
- Unzureichende Reinigbarkeit für Mehrwegbehälter
- Fehlende Kompatibilität mit Füll- und Entleeranlagen
Checkliste für die Behälterauswahl
Ist das Material für den Inhalt chemisch resistent?
Erfüllt der Behälter alle relevanten Normen (ADR, Lebensmittel)?
Passt das Volumen zum betrieblichen Handling?
Sind Verschlusssysteme sicher und leicht zu handhaben?
Ist der Behälter für Reinigung und Mehrfachnutzung geeignet?
Abgrenzung zu anderen WZ-Codes
25.91.0 konzentriert sich auf Behälter für Transport und Lagerung. Code 25.92 (Leichtmetallverpackungen) umfasst dünnwandige Verpackungen wie Getränkedosen. Code 25.2 (Behälter aus Blech) bezieht sich auf andere Metallbehälter, die nicht primär transportiert werden.
Marktentwicklung und ökologische Aspekte
Die Nachfrage nach leichten, recyclingfähigen Behältern wächst. Mehrwegsysteme gewinnen an Bedeutung, besonders in der Chemie- und Lebensmittelindustrie. Recyclingquoten für Stahlbehälter liegen hoch, oft über 90%. Die Umweltverträglichkeit der Beschichtungen wird kritischer hinterfragt. Häufige Fragen zu Code 25.91.0
Welche Metallarten werden typischerweise für Behälter nach Code 25.91.0 verwendet? Hauptsächlich Stahl (verzinkt und nicht verzinkt) und Aluminium, seltener Edelstahl für spezielle Anwendungen. Die Wahl hängt von Inhalt, Gewichtsanforderungen und Korrosionsschutz ab.
Müssen Behälter nach 25.91.0 bestimmten Normen entsprechen? Ja, insbesondere für gefährliche Güter (ADR, RID). Für Lebensmittelbehälter gelten zusätzlich Lebensmittelkonformitäts-Zertifikate. Allgemeine Industrienormen wie DIN 6640-2 für Fässer sind weit verbreitet.
Was sind typische Kapazitätsgrößen in dieser Branche? Bandbreite von 1-Liter-Dosen bis 250-Liter-Fässer. Standardgrößen sind 20, 30, 60 und 120 Liter, wobei 60-Liter-Trommeln besonders verbreitet sind.
Wie unterscheidet sich 25.91.0 von anderen Metallverpackungs-Codes? 25.91.0 spezialisiert sich auf starre oder semi-rigide Behälter für Transport und Lagerung. Andere Codes wie 25.92 (Leichtmetallverpackungen) decken etwa Getränkedosen ab.
Häufig gestellte Fragen
Welche Metallarten werden typischerweise für Behälter nach Code 25.91.0 verwendet?
Hauptsächlich Stahl (verzinkt und nicht verzinkt) und Aluminium, seltener Edelstahl für spezielle Anwendungen. Die Wahl hängt von Inhalt, Gewichtsanforderungen und Korrosionsschutz ab.
Müssen Behälter nach 25.91.0 bestimmten Normen entsprechen?
Ja, insbesondere für gefährliche Güter (ADR, RID). Für Lebensmittelbehälter gelten zusätzlich Lebensmittelkonformitäts-Zertifikate. Allgemeine Industrienormen wie DIN 6640-2 für Fässer sind weit verbreitet.
Was sind typische Kapazitätsgrößen in dieser Branche?
Bandbreite von 1-Liter-Dosen bis 250-Liter-Fässer. Standardgrößen sind 20, 30, 60 und 120 Liter, wobei 60-Liter-Trommeln besonders verbreitet sind.
Wie unterscheidet sich 25.91.0 von anderen Metallverpackungs-Codes?
25.91.0 spezialisiert sich auf starre oder semi-rigide Behälter für Transport und Lagerung. Andere Codes wie 25.92 (Leichtmetallverpackungen) decken etwa Getränkedosen ab.