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Klasse

WZ-Klasse 25.92 – Herstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und NE-Metall

Was bedeutet Code 25.92.0? Der WZ-Code 25.92.0 klassifiziert Betriebe, die Verpackungen und Verschlüsse aus Eisen, Stahl und Nichteisenmetallen (NE-Metallen) herstellen. Dazu zählen Konservendosen, Aluminiumschalen,...

Diese Klasse umfasst die Unterklasse 25.92.0 (gleiche Beschreibung).

Ebene Klasse
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Übersicht

Informationen zu WZ-Klasse 25.92

Vollständige Bezeichnung Herstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und NE-Metall
Abschnitt C - Verarbeitendes Gewerbe
Abteilung 25 - Herstellung von Metallerzeugnissen
Gruppe 25.9 - Herstellung von sonstigen Metallwaren
Klasse 25.92 - Herstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und NE-Metall
Integrierte Unterklasse 25.92.0
NACE Rev. 2.1 25.92
WZ 2008 Entsprechung 25.92.0
Kundensystematik 250

Compliance Risk Score

5 von 5 Faktoren bestanden

10 / 10
Wie wir diesen Score berechnen ->

Vorgänger (WZ 2008)

Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .

Zugehörige Codes

Einordnung

Was umfasst der WZ-Code 25.92.0?

Was bedeutet Code 25.92.0?

Der WZ-Code 25.92.0 klassifiziert Betriebe, die Verpackungen und Verschlüsse aus Eisen, Stahl und Nichteisenmetallen (NE-Metallen) herstellen. Dazu zählen Konservendosen, Aluminiumschalen, Metalltuben, Kronkorken, Drehverschlüsse und ähnliche Produkte. Die Klassifikation dient der statistischen Erfassung und branchenspezifischen Zuordnung im Wirtschaftszweigsystem (WZ). Unternehmen nutzen den Code für Amtliche Statistiken, Branchenberichte oder bei der Anmeldung gewerblicher Tätigkeiten.

Typische Produkte und Anwendungsbereiche

Im Bereich der Metallverpackungen dominieren praktische und langlebige Lösungen. Typische Produkte nach Code 25.92.0 sind:

  • Konserven- und Getränkedosen aus Stahlblech oder Aluminium
  • Deckel und Verschlusssysteme für Glas- und Plastikbehälter
  • Flexible Tuben für Pasten, Cremes oder technische Substanzen
  • Metallschachteln und -boxen für Lebensmittel, Geschenkartikel oder industrielle Güter

Verschlussmechanismen mit Siegellack oder Dichtungen

Anwendungen finden sich in der Lebensmittelindustrie, Pharmazie, Chemie, Kosmetik und im technischen Sektor. Metallverpackungen bieten oft besseren Licht-, Luft- und Aromaschutz als alternative Materialien.

Abgrenzung zu anderen WZ-Codes

Die Klassifikation 25.92.0 ist spezifisch für verpackungsbezogene Metallteile. Wichtige Abgrenzungen:

  • WZ-Code
  • Bereich
  • Unterschied zu 25.92.0
  • 25.91
  • Herstellung von Metallbehältern
  • Umfasst größere Behälter wie Fässer, Tanks oder Transportcontainer, keine Konsumverpackungen
  • 25.92.1
  • Herstellung von leichten Metallverpackungen
  • Spezialisierung auf Leichtmetalle wie Aluminium, Teilmenge von 25.92.0
  • 25.99
  • Sonstige Metallverarbeitung
  • Deckt Metallteile für Maschinen, Möbel oder Bauwesen ab, keine Verpackungen
  • 24.10
  • Metallerzeugung
  • Bezieht sich auf primäre Metallurgie, keine Weiterverarbeitung zu Verpackungen

Falschzuordnungen können bei gemischten Betrieben auftreten, die sowohl Verpackungen als auch andere Metallteile produzieren. Hier ist eine Aufteilung nach Tätigkeitsschwerpunkten notwendig.

Praktische Hinweise für Unternehmen

Für Betriebe in dieser Branche sind mehrere Aspekte relevant:

Materialwahl: Eisen und Stahl bieten hohe Stabilität, NE-Metalle wie Aluminium sind leicht und korrosionsbeständig. Die Wahl hängt von Kosten, Gewicht und chemischen Anforderungen ab.

Recyclingpflichten: Metallverpackungen unterliegen in Deutschland der Verpackungsverordnung (VerpackG). Hersteller müssen sich bei dualen Systemen registrieren und Recyclingquoten einhalten.

Normen und Standards: Produkte müssen oft Lebensmittel- oder Sicherheitsnormen entsprechen, z.B. DIN EN Standards für Materialbeschaffenheit oder Deklaration.

Betriebe sollten prüfen, ob Nebenaktivitäten wie Lackieren, Prägen oder Oberflächenbehandlung bereits unter 25.92.0 fallen oder separat klassifiziert werden müssen. Bei Unsicherheit hilft das Statistische Bundesamt oder branchenspezifische Verbände.

Häufige Fehler und Fallstricke

Typische Probleme bei der Zuordnung oder Betriebsführung:

  • Verwechslung mit Kunststoffverpackungen: Metallbeschichtete oder hybridte Verpackungen können grenzwertig sein. Entscheidend ist der primäre Materialanteil.

Übersehen von Recyclingprozessen: Wenn ein Betrieb auch recycelte Metallverpackungen herstellt, können zusätzliche Codes wie 38.32 (Aufbereitung von Metallabfällen) relevant sein.

Regionale Unterschiede: In einigen Bundesländern können Gewerbeanmeldungen leicht abweichend behandelt werden. Bayern bietet z.B. spezifische Leitfäden im Dienstleistungsportal.

Ein klarer Schwerpunkt auf verpackungsspezifischer Metallbearbeitung hilft, Fehler zu vermeiden. Bei gemischter Produktion ist eine detaillierte Dokumentation der Umsatzanteile empfehlenswert.

Zusammenfassung

Code 25.92.0 definiert einen spezifischen Bereich der Metallverarbeitung mit Fokus auf Verpackungen und Verschlüsse. Die Klassifikation unterstützt brancheneinheitliche Statistiken und klare regulatorische Zuordnungen. Für Betriebe ist die korrekte Einordnung wichtig für Compliance, Branchenbenchmarks und oft für Förderungen. Bei Fragen zur genauen Abgrenzung lohnt der Blick in die amtliche WZ-Systematik oder eine Beratung durch Industrieverbände.

Häufig gestellte Fragen

Was umfasst der WZ-Code 25.92.0 genau?

Der Code umfasst die Herstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und Nichteisenmetallen, einschließlich Behältern, Dosen, Deckeln und Versiegelungssystemen für industrielle und konsumnahe Anwendungen.

Welche Metalle zählen zu NE-Metallen in diesem Kontext?

NE-Metalle (Nichteisenmetalle) umfassen Aluminium, Kupfer, Zink, Blei und Legierungen wie Messing. Leichtmetalle wie Aluminium sind besonders häufig für Verpackungen.

Gibt es Ausschlüsse von dieser Klassifikation?

Ja, die Herstellung von Metallteilen für Maschinen, Fahrzeuge oder Elektrogeräte fällt unter andere WZ-Codes, ebenso wie die reine Metallurgie oder Oberflächenveredelung ohne Verpackungsbezug.

Welche praktischen Fehler sollten Unternehmen bei der Zuordnung vermeiden?

Häufige Fehler sind die falsche Abgrenzung zu verwandten Codes wie 25.91 (Herstellung von Metallbehältern) oder 25.92.1 (Herstellung von leichten Metallverpackungen), sowie die Nichtberücksichtigung von Recycling- oder Veredelungsprozessen, die separat klassifiziert werden müssen.

Kontakt

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