WZ-Code 46.82.2 – Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Was bedeutet der WZ-Code 46.82.2? Der WZ-Code 46.82.2 klassifiziert den Großhandel mit Nichteisenerzen (NE-Erzen), Nichteisenmetallen (NE-Metallen) und Halbzeug aus Nichteisenmetallen (NE-Metallhalbzeug). Dabei handel...
Compliance Risk Score
5 von 5 Faktoren bestanden
- Offizielle Quelle verifiziert - WZ 2025 Gliederung: Code und Bezeichnung vorhanden
- Internationales Mapping - NACE Rev. 2.1 Entsprechung vorhanden
- Migration zur Vorversion - WZ 2008 -> WZ 2025 Zuordnung vorhanden
- Vollständige Hierarchie - Hierarchie vollständig: 5/5 Ebenen
- Schwellenwerte dokumentiert - Keine offiziellen Schwellenwerte je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Handels-/Export-Mapping - Keine offizielle HS/CN-Verknüpfung je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Legacy-Crosswalk - Legacy-Zuordnung vorhanden (1 Codes)
Für welche Berufe gilt dieser WZ-Code?
Dieser WZ-Code wird anhand offizieller Berufs- und Crosswalk-Daten mit passenden Berufsprofilen verknüpft.
Ebenfalls relevant für
Quelle: ESCO-NACE-crosswalk, Stand: 2026-05-05 · offizieller Nachweis
Vorgänger (WZ 2008)
Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .
Verwandte WZ-Codes
Was umfasst der WZ-Code 46.82.2?
Was bedeutet der WZ-Code 46.82.2?
Der WZ-Code 46.82.2 klassifiziert den Großhandel mit Nichteisenerzen (NE-Erzen), Nichteisenmetallen (NE-Metallen) und Halbzeug aus Nichteisenmetallen (NE-Metallhalbzeug). Dabei handelt es sich um eine spezifische Unterkategorie des Großhandels mit Metallen und Erzen. Der Großhändler kauft und verkauft diese Materialien in der Regel ohne weitere Be- oder Verarbeitung. Der Fokus liegt auf der Distribution zwischen Produzenten und Weiterverarbeitern. Was fällt unter diesen Code?
Konkret umfasst der Großhandel nach Code 46.82.2 folgende Waren:
- Nichteisenerze (NE-Erze) wie Bauxit, Kupfererz oder Zinkerz.
Nichteisenmetalle (NE-Metalle) in Rohform, beispielsweise Aluminium-, Kupfer- oder Zinkbarren.
Halbzeug aus Nichteisenmetallen (NE-Metallhalbzeug) wie Bleche, Rohre, Drähte, Stangen oder Profile.
Wichtig ist, dass diese Produkte nicht verändert oder montiert werden. Es geht rein um den Handelsvorgang. Was ist ausgeschlossen?
Nicht unter diesen Code fallen:
- Eisen- und Stahlerzeugnisse (dafür gibt es eigene Codes wie 46.73).
Edelmetalle wie Gold, Silber oder Platin.
Metallische Abfälle und Schrott (Code 46.77).
Der Einzelhandel mit Metallen.
Die Be- oder Verarbeitung der Metalle, etwa das Walzen oder Gießen.
Typische Fehler und wie man sie vermeidet
Beim Einstieg in diesen spezialisierten Großhandel lauern einige Fallstricke:
- Unklare Lieferantenverträge: Qualitätsstandards, Lieferbedingungen und Preisanpassungsklauseln müssen exakt definiert sein. Ohne das riskiert man Streit und finanzielle Verluste.
Mangelnde Qualitätskontrollen: Metalle unterliegen strengen Spezifikationen. Ein einfacher Sichtcheck reicht nicht. Investiere in standardisierte Prüfverfahren oder arbeite mit zertifizierten Laboren zusammen.
Unterschätzte Lagerkosten: Die Lagerung von Metallen, besonders unter bestimmten klimatischen Bedingungen, kann teuer sein. Kalkuliere Miete, Versicherung und Sicherheitsvorkehrungen von Anfang an realistisch ein.
Fehleinschätzung der Nachfrage: Der Markt für NE-Metalle ist konjunkturabhängig und von globalen Lieferketten beeinflusst. Führe eine gründliche Marktanalyse durch, bevor du große Mengen einkaufst.
Rechtliche und regulatorische Hinweise
Für den Großhandel mit NE-Erzen und -Metallen gelten in Deutschland primär allgemeine gewerbliche Vorschriften. Eine spezifische Genehmigung nur für den Handel ist nicht erforderlich. Dennoch können andere Regelungen tangiert werden:
- Umweltrecht: Bei der Lagerung bestimmter Metalle können Vorschriften zum Gewässer- oder Bodenschutz relevant sein.
Außenwirtschaftsrecht: Bei Importen aus Nicht-EU-Ländern können Genehmigungspflichten oder Embargos bestehen.
Allgemeine Handelsvorschriften: Umsatzsteuer, Handelsregistereintrag und die Einhaltung des Wettbewerbsrechts sind obligatorisch.
Die genauen Anforderungen können je nach Bundesland und konkret gehandeltem Metall variieren. Eine Rechtsberatung oder eine Anfrage bei der IHK ist für Neueinsteiger ratsam.
Kriterien für die Wahl eines Lieferanten
Ein zuverlässiger Lieferant ist entscheidend. Achte auf diese Punkte:
- Kriterium
- Worauf man achten sollte
- Zertifizierungen
- ISO-Standards, Herkunftszertifikate für Konfliktmineralien
- Lieferfähigkeit
- Konstante Verfügbarkeit, kurze Lieferzeiten, Lagerkapazitäten
- Preismodell
- Transparente Preisfindung, klare Konditionen bei Mengenrabatten
- Reputation
- Branchenerfahrung, Referenzen, finanzielle Stabilität
- Checkliste für den Markteinstieg
Bevor du startest, solltest du diese Punkte abhaken:
- Geschäftsmodell und Zielmarkt definieren (welche Metalle, welche Kunden).
Rechtliche Struktur des Unternehmens festlegen (GmbH, Einzelunternehmen etc.).
Finanzierung und Liquiditätsplanung sicherstellen.
Zuverlässige Lieferanten identifizieren und Verträge aushandeln.
Lagerlogistik und ggf. Speditionspartner organisieren.
Gewerbliche Anmeldung und Steuerberatung durchführen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was gehört zum Großhandel mit NE-Metallhalbzeug?
Zum Großhandel mit NE-Metallhalbzeug zählen Halbzeuge wie Bleche, Stangen, Rohre, Drähte oder Profile aus Nichteisenmetallen, beispielsweise Aluminium, Kupfer oder Zink, die nicht weiter bearbeitet werden. Welche Metalle sind von Code 46.82.2 ausgeschlossen?
Ausgeschlossen sind Eisen- und Stahlerzeugnisse, Edelmetalle wie Gold oder Silber, sowie metallische Abfälle und Schrott. Diese fallen unter separate WZ-Codes. Braucht man eine besondere Genehmigung für den Großhandel mit NE-Erzen?
In Deutschland ist keine spezielle Genehmigung allein für den Großhandel mit NE-Erzen erforderlich, jedoch können allgemeine gewerbliche und umweltrechtliche Vorschriften gelten. Im Zweifel sollte man sich bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer informieren. Was sind typische Fehler beim Einstieg in diesen Großhandel?
Häufige Fehler sind unklare Lieferantenverträge, mangelnde Qualitätskontrollen, Unterschätzung der Lagerkosten für Metalle und Fehleinschätzung der Nachfrage nach spezifischen NE-Metallen.
Häufig gestellte Fragen
Was gehört zum Großhandel mit NE-Metallhalbzeug?
Zum Großhandel mit NE-Metallhalbzeug zählen Halbzeuge wie Bleche, Stangen, Rohre, Drähte oder Profile aus Nichteisenmetallen, beispielsweise Aluminium, Kupfer oder Zink, die nicht weiter bearbeitet werden.
Welche Metalle sind von Code 46.82.2 ausgeschlossen?
Ausgeschlossen sind Eisen- und Stahlerzeugnisse, Edelmetalle wie Gold oder Silber, sowie metallische Abfälle und Schrott. Diese fallen unter separate WZ-Codes.
Braucht man eine besondere Genehmigung für den Großhandel mit NE-Erzen?
In Deutschland ist keine spezielle Genehmigung allein für den Großhandel mit NE-Erzen erforderlich, jedoch können allgemeine gewerbliche und umweltrechtliche Vorschriften gelten. Im Zweifel sollte man sich bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer informieren.
Was sind typische Fehler beim Einstieg in diesen Großhandel?
Häufige Fehler sind unklare Lieferantenverträge, mangelnde Qualitätskontrollen, Unterschätzung der Lagerkosten für Metalle und Fehleinschätzung der Nachfrage nach spezifischen NE-Metallen.