WZ-Code 46.49.9 – Großhandel mit nicht elektrischen Haushaltsgeräten, Haushaltswaren aus Metall sowie sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern a. n. g.
Der WZ-Code 46.49.9 deckt den Großhandel mit nicht elektrischen Haushaltsgeräten, Haushaltswaren aus Metall und sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern ab, die nicht anderweitig genannt sind.
Compliance Risk Score
5 von 5 Faktoren bestanden
- Offizielle Quelle verifiziert - WZ 2025 Gliederung: Code und Bezeichnung vorhanden
- Internationales Mapping - NACE Rev. 2.1 Entsprechung vorhanden
- Migration zur Vorversion - WZ 2008 -> WZ 2025 Zuordnung vorhanden
- Vollständige Hierarchie - Hierarchie vollständig: 5/5 Ebenen
- Schwellenwerte dokumentiert - Keine offiziellen Schwellenwerte je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Handels-/Export-Mapping - Keine offizielle HS/CN-Verknüpfung je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Legacy-Crosswalk - Legacy-Zuordnung vorhanden (1 Codes)
Für welche Berufe gilt dieser WZ-Code?
Dieser WZ-Code wird anhand offizieller Berufs- und Crosswalk-Daten mit passenden Berufsprofilen verknüpft.
Ebenfalls relevant für
Quelle: ESCO-NACE-crosswalk, Stand: 2026-05-05 · offizieller Nachweis
Vorgänger (WZ 2008)
Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .
Verwandte WZ-Codes
Was umfasst der WZ-Code 46.49.9?
Der WZ-Code 46.49.9 deckt den Großhandel mit nicht elektrischen Haushaltsgeräten, Haushaltswaren aus Metall und sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern ab, die nicht anderweitig genannt sind. Wenn Sie in diesem Bereich tätig sind oder werden wollen, müssen Sie Produkte richtig klassifizieren, rechtliche Anforderungen beachten und typische Fallstricke vermeiden. Dieser Artikel erklärt, was dazugehört, welche Regeln gelten und worauf Sie achten sollten. Was genau fällt unter diesen Großhandelscode?
Der Code 46.49.9 umfasst eine breite Palette von Waren. Dazu zählen nicht elektrische Haushaltsgeräte wie manuelle Kaffeemühlen, Fleischwölfe oder Nudelmaschinen. Auch Haushaltswaren aus Metall, beispielsweise Töpfe, Pfannen, Bestecke oder Aufbewahrungsdosen, sind eingeschlossen. Zusätzlich gehören sonstige Gebrauchs- und Verbrauchsgüter dazu, die nicht unter andere spezifische Codes fallen, etwa Haushaltsartikel aus Holz, Kunststoff oder Glas.
Wichtig ist die Abgrenzung zu elektrischen Geräten. Alles, was mit Strom betrieben wird, fällt nicht hierunter, sondern unter andere WZ-Codes wie 46.48 oder 46.49.5 für elektrische Haushaltsgeräte. Auch feinmechanisch-optische Geräte oder spezielle Verpackungsmittel können eigene Kategorien haben.
Rechtliche Anforderungen und Genehmigungen
Für den Großhandel nach 46.49.9 ist in Deutschland grundsätzlich keine spezielle Genehmigung erforderlich, außer in bestimmten Fällen. Sie müssen Ihr Gewerbe anmelden und sollten prüfen, ob Ihre Produkte besondere Vorschriften erfordern. Bei Metallwaren können Materialvorgaben oder Sicherheitsstandards gelten, besonders wenn sie mit Lebensmitteln in Kontakt kommen.
Für manche Gebrauchsgüter, etwa bestimmte Verpackungen oder kunststoffbasierte Artikel, könnten recyclingrechtliche Pflichten anfallen. Es lohnt sich, bei der IHK oder einem Fachanwalt nachzufragen, um auf der sicheren Seite zu sein.
Typische Fehler und wie Sie sie vermeiden
Ein häufiger Fehler ist die falsche Zuordnung von Produkten. Wenn Sie elektrische und nicht elektrische Geräte parallel handeln, achten Sie auf getrennte Codierung. Vermischen Sie die Warengruppen nicht, um Probleme mit Statistiken oder Behörden zu vermeiden.
Ein weiteres Risiko liegt in der Nichtbeachtung von Produktsicherheit. Metallwaren für den Haushalt müssen oft bestimmten Normen entsprechen, besonders bei scharfen Kanten oder hitzebeständigen Materialien. Prüfen Sie die Konformität Ihrer Waren, bevor Sie sie in den Handel bringen.
Einschränkungen und was nicht dazu gehört
Nicht alle Haushaltswaren sind unter 46.49.9 klassifiziert. Elektrische Geräte wie Mixer oder Toaster fallen heraus. Auch spezielle metallische Erzeugnisse, die industriellen Zwecken dienen, oder Gefahrgutverpackungen haben eigene Codes. Achten Sie auf die exakte Definition, um Fehlklassifizierungen zu vermeiden.
Für feinmechanische oder optische Produkte gelten separate Kategorien. Wenn Sie unsicher sind, ziehen Sie das offizielle WZ-Verzeichnis zu Rate oder konsultieren Sie einen Experten.
Praktische Tipps für Ihren Großhandel
Strukturieren Sie Ihr Sortiment klar nach den WZ-Vorgaben. Das erleichtert die Buchhaltung und vermeidet spätere Rückfragen. Dokumentieren Sie, warum Sie bestimmte Waren unter 46.49.9 einordnen, besonders bei Grenzfällen.
Halten Sie sich über Änderungen in den Klassifikationen auf dem Laufenden. Das Statistische Bundesamt aktualisiert die WZ-Codes regelmäßig, und was heute passt, könnte morgen anders eingeteilt sein.
Häufig gestellte Fragen
Welche Produkte fallen unter WZ 46.49.9?
Zum Großhandel nach Code 46.49.9 gehören nicht elektrische Haushaltsgeräte wie mechanische Küchenmaschinen, Metallwaren wie Töpfe und Besteck, sowie sonstige Gebrauchsgüter aus Holz, Kunststoff oder Glas, die nicht anderweitig klassifiziert sind.
Brauche ich eine besondere Genehmigung für diesen Großhandel?
In der Regel ist keine spezielle Genehmigung erforderlich, außer für bestimmte Produktgruppen wie feinmechanisch-optische Geräte oder bestimmte Verpackungsmittel. Eine Gewerbeanmeldung und eventuell weitere branchenspezifische Zulassungen können notwendig sein.
Welche typischen Fehler sollte ich vermeiden?
Häufige Fehler sind die falsche Klassifizierung elektrischer Geräte, die unter andere Codes fallen, sowie die Nichtbeachtung von Produktsicherheitsvorschriften für bestimmte Metallwaren oder Gebrauchsgüter.
Gibt es Einschränkungen bei den Handelswaren?
Ja, elektrische Haushaltsgeräte sind ausgeschlossen und fallen unter andere WZ-Codes. Auch bestimmte Gefahrgut-Verpackungen oder spezielle metallische Erzeugnisse können separate Regelungen haben.