WZ-Klasse 28.22 – Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln
Der WZ-Code 28.22.0 klassifiziert Betriebe, die gewerblich Hebezeuge und Fördermittel herstellen.
Diese Klasse umfasst die Unterklasse 28.22.0 (gleiche Beschreibung).
Compliance Risk Score
5 von 5 Faktoren bestanden
- Offizielle Quelle verifiziert - WZ 2025 Gliederung: Code und Bezeichnung vorhanden
- Internationales Mapping - NACE Rev. 2.1 Entsprechung vorhanden
- Migration zur Vorversion - WZ 2008 -> WZ 2025 Zuordnung vorhanden
- Vollständige Hierarchie - Hierarchie vollständig: 5/5 Ebenen
- Schwellenwerte dokumentiert - Keine offiziellen Schwellenwerte je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Handels-/Export-Mapping - Keine offizielle HS/CN-Verknüpfung je WZ-Code im aktuellen Quellpaket
- Legacy-Crosswalk - Legacy-Zuordnung vorhanden (1 Codes)
Für welche Berufe gilt dieser WZ-Code?
Dieser WZ-Code wird anhand offizieller Berufs- und Crosswalk-Daten mit passenden Berufsprofilen verknüpft.
Ebenfalls relevant für
Quelle: ESCO-NACE-crosswalk, Stand: 2026-05-05 · offizieller Nachweis
Vorgänger (WZ 2008)
Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .
Zugehörige Codes
Verwandte WZ-Codes
Was umfasst der WZ-Code 28.22.0?
Der WZ-Code 28.22.0 klassifiziert Betriebe, die gewerblich Hebezeuge und Fördermittel herstellen. Dazu zählen Krane, Aufzüge, Förderbänder, Hebezüge und ähnliche mechanische oder elektromechanische Vorrichtungen zum Heben, Senken oder horizontalen Bewegen von Lasten. Die korrekte Zuordnung ist verpflichtend für die amtliche Statistik und kann praktische betriebliche Konsequenzen haben. Ein häufiger Fehler ist die Vermischung mit codes für Sonderanwendungen oder die Nichtbeachtung von Ausnahmen. Was genau umfasst der WZ-Code 28.22.0?
Die Klassifikation erfasst die Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln, die kraftbetrieben arbeiten und für den wiederkehrenden Materialfluss oder schwere Lasten konzipiert sind. Typische Produkte sind Portalkrane, Turmdrehkrane, Gabelstapler mit Hebefunktion, Elektrozüge, Seilwinden mit Motorantrieb, Personen- und Lastenaufzüge, Schrägaufzüge, kontinuierlich arbeitende Förderbänder und -ketten für Industrieanlagen sowie mechanische Parkhaussysteme. Entscheidend ist der gewerbliche, industrielle oder schwere einsatz im material handling. Abgrenzung: Was fällt nicht unter 28.22.0?
Die Klassifikation ist enger, als oft angenommen. Nicht hierunter fallen Förderbänder für Supermarktkassen (WZ 28.29), kleine Büroaufzüge oder Hausaufzüge mit begrenzter Kapazität (oft anders klassifiziert), rein militärisch spezifizierte Hebezeuge (WZ 25.40), fahrzeugfest eingebaute Krane auf LKWs oder Anhängern (WZ 29.10), rein manuell betätigte Winden ohne jeden mechanischen Antrieb sowie einfache Rollenbahnen oder Schienen ohne Antriebssystem. Auch die Herstellung von Einzelteilen wie Seilen oder Ketten ohne spezifischen Hebezweck fällt meist unter Metallwaren (WZ 25).
Häufige Fehler bei der Code-Zuordnung
Viele Unternehmen ordnen sich falsch zu, weil sie den Code zu breit interpretieren. Ein Hersteller von automatischen Regalbediengeräten könnte fälschlich 28.22.0 wählen, obwohl spezifischere Codes existieren. Ein Betrieb, der sowohl Hebezeuge als auch deren Steuerungselektronik herstellt, muss möglicherweise zwei separate Codes melden. Die größte Fehlerquelle ist die Annahme, dass jedes "Heben" von Lasten hier fällt – doch die Klassifikation unterscheidet nach Antriebsart, Einsatzgebiet und technischer Komplexität.
Praktische Konsequenzen einer falschen Zuordnung
Eine ungenaue Meldung verzerrt nicht nur die Branchenstatistik. Sie kann zu fehlgeleiteten behördlichen Kontrollen führen, wenn etwa das Gewerbeaufsichtsamt based on der Meldung andere Schwerpunkte setzt. Bei Anträgen für Fördermittel oder spezielle Genehmigungen kann ein falscher Code zur Ablehnung führen, weil die Förderrichtlinien oft an präzise Codes gebunden sind. Auch in der betrieblichen Kommunikation mit Lieferanten oder Kunden kann eine unpräzise Klassifikation Irritationen auslösen.
Vergleich mit verwandten WZ-Codes
- WZ-Code
- Beschreibung
- Abgrenzung zu 28.22.0
- 28.29.0
- Herstellung von sonstigen Maschinen für den Handel und die Dienstleistungen
- Umfasst z.B. Supermarktförderbänder, Check-out Systeme
- 28.41.0
- Herstellung von Metallbearbeitungsmaschinen
- Hierunter fallen Hebevorrichtungen, die integraler Teil einer Bearbeitungsmaschine sind
- 29.10.0
- Herstellung von Kraftfahrzeugen
- Eingebaute LKW-Krane oder -Ladebordwände
- 33.12.0
- Reparatur von Maschinen
- Reparatur und Wartung von Hebezeugen, nicht deren Herstellung
So wählen Sie den richtigen Code
Orientieren Sie sich primär an der offiziellen Klassifikation des Statistischen Bundesamtes. Prüfen Sie, ob Ihr Hauptprodukt eindeutig in der Beschreibung von 28.22.0 genannt wird. Bei Mischproduktion entscheidet der Umsatzanteil des wichtigsten Produkts. Im Zweifel hilft eine Anfrage beim zuständigen statistischen Landesamt oder bei der IHK. Vermeiden Sie guesswork – die offizielle Liste wird regelmäßig aktualisiert und präzisiert. FAQ: Häufige Fragen zum WZ-Code 28.22.0
Was fällt NICHT unter den WZ-Code 28.22.0?
Nicht eingeschlossen sind die Herstellung von Förderbändern für Supermarktkassen, Büroaufzügen, rein militärischen Hebezeugen, fahrzeugfest eingebauten Kränen (z.B. auf LKWs) oder rein manuell betriebenen Winden ohne mechanischen Antrieb. Diese werden anderen WZ-Codes zugeordnet.
Warum ist die korrekte WZ-Code-Zuordnung wichtig?
Eine fehlerhafte Zuordnung kann zu falschen statistischen Erhebungen, Problemen bei der Betriebsanmeldung, fehlgeleiteten behördlichen Kontrollen oder sogar Schwierigkeiten bei der Beantragung von bestimmten Fördermitteln oder Genehmigungen führen.
Kann sich die Zuordnung eines Produkts im Laufe der Zeit ändern?
Ja, durch technische Innovationen oder präzisere Definitionen in der Klassifikation kann sich die Einordnung ändern. Es empfiehlt sich, bei grundlegenden Produktänderungen oder alle paar Jahre die aktuelle WZ-Code-Liste des Statistischen Bundesamts zu konsultieren.
Häufig gestellte Fragen
Was fällt NICHT unter den WZ-Code 28.22.0?
Nicht eingeschlossen sind die Herstellung von Förderbändern für Supermarktkassen, Büroaufzügen, rein militärischen Hebezeugen, fahrzeugfest eingebauten Kränen (z.B. auf LKWs) oder rein manuell betriebenen Winden ohne mechanischen Antrieb. Diese werden anderen WZ-Codes zugeordnet.
Warum ist die korrekte WZ-Code-Zuordnung wichtig?
Eine fehlerhafte Zuordnung kann zu falschen statistischen Erhebungen, Problemen bei der Betriebsanmeldung, fehlgeleiteten behördlichen Kontrollen oder sogar Schwierigkeiten bei der Beantragung von bestimmten Fördermitteln oder Genehmigungen führen.
Kann sich die Zuordnung eines Produkts im Laufe der Zeit ändern?
Ja, durch technische Innovationen oder präzisere Definitionen in der Klassifikation kann sich die Einordnung ändern. Es empfiehlt sich, bei grundlegenden Produktänderungen oder alle paar Jahre die aktuelle WZ-Code-Liste des Statistischen Bundesamts zu konsultieren.