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Klasse

WZ-Klasse 26.20 – Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten

Der WZ-Code 26.20.0 – Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten – ist eine europäische Klassifikation für Unternehmen, die Computer und Zubehör produzieren.

Diese Klasse umfasst die Unterklasse 26.20.0 (gleiche Beschreibung).

Ebene Klasse
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Übersicht

Informationen zu WZ-Klasse 26.20

Vollständige Bezeichnung Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten
Abschnitt C - Verarbeitendes Gewerbe
Abteilung 26 - Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen
Gruppe 26.2 - Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten
Klasse 26.20 - Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten
Integrierte Unterklasse 26.20.0
NACE Rev. 2.1 26.20
WZ 2008 Entsprechung 26.20.0, 28.23.0
Kundensystematik 260

Compliance Risk Score

5 von 5 Faktoren bestanden

10 / 10
Wie wir diesen Score berechnen ->

Vorgänger (WZ 2008)

Offizielle Zuordnung laut Destatis-Umsteigeschlüssel: Quelle .

Offizielle Hinweise

Umsteigeschlüssel

Im Umsteigeschlüssel ist die WZ-2008-Entsprechung als ex-Position gekennzeichnet.

Umsteigeschlüssel

Im Umsteigeschlüssel ist diese WZ-Position selbst als ex-Position gekennzeichnet.

Zugehörige Codes

Einordnung

Was umfasst der WZ-Code 26.20.0?

Der WZ-Code 26.20.0 – Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten – ist eine europäische Klassifikation für Unternehmen, die Computer und Zubehör produzieren. Er dient vor allem der statistischen Erfassung durch Ämter und Behörden. In Deutschland wird er oft als WZ-Code geführt. Konkret umfasst er die Herstellung von Rechnern wie Desktop-PCs, Laptops, Server und Mainframes sowie peripherer Geräte wie Monitore, Tastaturen, Mäuse, Drucker und Scanner. Wichtig ist die Abgrenzung zu anderen Codes: Elektronische Komponenten oder Telekommunikationsgeräte fallen nicht darunter. Was der Code 26.20.0 genau umfasst

Die Klassifikation ist eindeutig: Es geht um die fertigen Geräte, die zur Datenverarbeitung genutzt werden. Dazu zählen Computer aller Art, ob stationär oder mobil. Auch Peripheriegeräte, die direkt mit dem Computer verbunden werden, sind inkludiert. Typische Beispiele sind externe Festplatten, Plotter, Projektoren und Eingabegeräte. Die Herstellung kann sowohl aus Neuteilen als auch aus recycelten Komponenten bestehen, solange ein neues Gerät entsteht.

Was ausdrücklich nicht dazu gehört

Oft kommt es zu Verwechslungen. Nicht unter 26.20.0 fallen die Produktion von Halbleitern, integrierten Schaltkreisen, Leiterplatten oder blanken Elektronikkomponenten. Diese haben eigene Codes, etwa 26.1 oder 26.2. Auch die Herstellung von Telefonen, Routern, Unterhaltungselektronik wie Fernsehern oder Radios, sowie von Büromaschinen wie Rechnern oder Kopierern ist ausgeschlossen. Selbst Softwareentwicklung ist hier nicht klassifiziert.

Typische Fehler und Abgrenzungsprobleme

Unternehmen, die sowohl Hardware herstellen als auch softwarenahe Dienstleistungen anbieten, wählen manchmal fälschlicherweise nur diesen Code. Doch reine Softwareentwicklung oder IT-Beratung fällt unter andere Klassen. Ein weiterer häufiger Irrtum: Wer Geräte nur zusammenbaut oder konfiguriert, ohne sie wesentlich zu verändern, könnte auch unter Dienstleistungsklassen fallen. Hier lohnt ein genauer Blick auf die Tätigkeit.

Praktische Bedeutung für Unternehmen

Der Code ist vor allem für die amtliche Statistik und die Gewerbeanmeldung relevant. Finanzämter und Statistische Ämter nutzen ihn zur Branchenzuordnung. Für die Unternehmen selbst hat er keine direkten finanziellen Auswirkungen, aber er kann indirekt Pflichten auslösen: Wer Elektrogeräte herstellt, unterliegt dem ElektroG und muss für die Rücknahme und Entsorgung sorgen. Auch produktspezifische Normungen und Sicherheitszertifizierungen wie CE-Kennzeichnung können verpflichtend sein.

Kosten und versteckte Aufwände

Die reine Code-Anmeldung kostet nichts. Aber die Tätigkeit selbst bringt oft unerwartete Kosten mit sich: Konformitätsbewertungen, Testings, Wartung von Produktionsanlagen oder die Entsorgung von Elektroschrott nach ElektroG. Kleine Hersteller unterschätzen diese Posten häufig. Planen Sie hier ausreichend Budget und Zeit ein.

Checkliste für die richtige Zuordnung

Stellen Sie Computer oder Peripheriegeräte her? Prüfen Sie: Geht es um fertige, funktionsfähige Geräte? Sind es keine Komponenten oder Telekommunikationsprodukte? Falls ja, ist 26.20.0 wahrscheinlich korrekt. Bei gemischten Tätigkeiten können mehrere Codes nötig sein. Im Zweifel fragen Sie beim Gewerbeamt oder einem Berater nach. Falsche Angaben können zu fehlerhaften Statistiken führen.

Häufig gestellte Fragen

Was fällt nicht unter den Code 26.20.0?

Nicht eingeschlossen sind die Herstellung von elektronischen Bauteilen, Leiterplatten, Telekommunikationsgeräten, Unterhaltungselektronik oder Büromaschinen wie Kopierer. Diese haben eigene WZ-Codes.

Muss mein Unternehmen diesen Code anmelden?

Wenn Sie gewerblich Computer oder Peripheriegeräte herstellen, ja. Der Code ist für die statistische Erfassung und oft für Gewerbeanmeldungen erforderlich. Bei Unsicherheit hilft das örtliche Gewerbeamt oder ein Steuerberater.

Gibt es versteckte Kosten oder Pflichten mit diesem Code?

Der Code selbst löst keine direkten Kosten aus. Aber je nach Produkt können Normen, Sicherheitszertifizierungen oder ElektroG-Rücknahmepflichten zusätzliche Aufwände bedeuten.

Kontakt

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Senden Sie uns den betroffenen WZ-Code, die Seitenadresse und möglichst einen Link zur offiziellen Quelle. Auch Hinweise zu Kooperationen und internationalen Klassifikationen sind willkommen.